WhatsApps Chief Business Officer Arora verlässt das Unternehmen

Die Gründer Acton und Koum sind bei WhatsApp bereits ausgestiegen, nun folgt der Chief Business Officer Neeraj Arora.

Neeraj Arora von WhatsApp, Screenshot YouTube, © INKtalks

Ende September hatten die Instagram-Gründer Systrom und Krieger ihren Abschied genommen, während WhatsApps Gründer Jan Koum im April und sein Co-Gründer Brian Acton bereits im letzten Jahr von ihren Positionen zurückgetreten waren. Alle haben gemeinsam, dass sie unter der Führung des Social-Riesen Facebook, der die Unternehmen kaufte, nach einiger Zeit nicht mehr arbeiten wollten.

Nun gibt auch Neeraj Arora, der bisherige Chief Business Officer bei WhatsApp, seine Position auf. In seinem Statement bei Facebook heißt es etwa:

I am confident that WhatsApp will continue to be the simple, secure & trusted communication product for years to come. I’m going to be taking some time off to recharge and spend time with family. I am deeply indebted to Jan and Brian, who entrusted me to be their business companion for so many years and I am thankful to each one of you who has supported me along the way and made this exciting journey possible.

Spekuliert wird darüber, ob Arora, der Koum und Acton so zu Dank verpflichtet ist, nicht auch deshalb geht, weil Facebook ihm nicht den Freiraum bietet, den er in der führenden Position bei WhatsApp haben sollte. Arora spricht von WhatsApp als einem Produkt, dem vertraut wird. Doch gerade Jan Koum wird nachgesagt, dass er Facebook dafür kritisiert hatte dem Unternehmen ein Ungleichgewicht von Monetarisierung und Datensicherheit aufzuzwingen – zu Ungunsten der Privatsphäre der Nutzer.

Ob die Schirmherrschaft Facebooks mit Aroras Ausstieg zu tun hat, ist nicht belegt. Man darf gespannt sein, welche personellen Entscheidungen nun bei WhatsApp getroffen werden.

Neeraj Arora verlässt WhatsApp

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

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