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WhatsApp: Messenger-Dienst hat über zwei Milliarden User
© Flickr / Microsiervos, CC BY 2.0

WhatsApp: Messenger-Dienst hat über zwei Milliarden User

Nadine von Piechowski | 13.02.20

WhatsApp knackte die Zwei-Milliarden-User-Grenze. Das bedeutet, mehr als jeder vierte Mensch auf der Welt benutzt die App.

WhatsApp hat einen neuen Meilenstein erreicht. In einem Blogbeitrag gab die Facebook-Tochter bekannt, dass inzwischen mehr als zwei Milliarden Menschen auf der ganzen Welt die App täglich nutzen. Bei einer Bevölkerungszahl von 7,7 Milliarden Menschen bedeutet das, dass mehr als jeder vierte Mensch auf der Erde WhatsApp verwendet. Besonders bemerkenswert: Vor knapp zwei Jahren verzeichnete der Messenger-Dienst noch circa 1,5 Milliarden User.

WhatsApp legt Wert auf Privatsphäre

2020 war für Facebooks Tochterkonzern bis jetzt ein erfolgreiches Jahr. Vor wenigen Wochen wurde der Messenger-Dienst Mitglied des sogenannten „Billionaires Club“. Dazu gehören ausschließlich Apps, die mehr als eine Milliarde Mal installiert wurden. Nur drei Wochen später nimmt WhatsApp jetzt die Zwei-Milliarden-User-Hürde. Zusätzlich zu der Bekanntgabe der Nutzerzahlen fokussierte sich WhatsApp in dem Blogpost auf das Thema Verschlüsselung. Nachrichten, die innerhalb der App verschickt werden, sind bekanntermaßen Ende-zu-Ende verschlüsselt. So sollen Hacker und Kriminelle nicht auf die Nachrichten zugreifen können. Zu den Sicherheitsvorkehrungen heißt es in dem Blogpost:

Starke Verschlüsselung wirkt wie ein digitales Schloss, das nicht zu knacken ist. Es sichert die über WhatsApp gesendeten Informationen und schützt dich vor Hackern und Kriminellen. Nachrichten werden nur auf deinem Telefon gespeichert und niemand anderes kann deine Nachrichten lesen oder deine Anrufe abhören – nicht einmal WhatsApp. Deine privaten Unterhaltungen bleiben privat.

Mit den Nutzer steigen allerdings auch die Anforderungen an WhatsApp. Zum einen hat die App eine gesellschaftliche Verantwortung. Ein Beispiel hierfür: Es wurden Desinformationen über den Messenger-Dienst verbreitet, die dazu führten, dass fünf Menschen getötet wurden. WhatsApp nahm daraufhin Änderungen am eigenen Produkt vor. Zum anderen ist der Messenger-Dienst mit einer derart hohen User-Zahl für Advertiser spannend. Nicht nur Unternehmen und Brands würden von einer Öffnung des Nachrichtendienstes für Ads profitieren. Auch für Facebook selbst wäre das ein lukratives Geschäft, allerdings auf Kosten der User-Zufriedenheit. Nach mehrerem Hin und Her soll WhatsApp aber vorerst frei von Werbung bleiben.

Simon am 17.02.2020 um 10:20 Uhr

WhatsApp bzw. Facebook macht aus meiner Sicht seine Hausaufgaben ziemlich gut. Nicht der Privatkunde-Nutzer wird zur Kasse gebeten sondern Unternehmen die geschäftlich über WhatsApp tätig werden möchten und das bei happigen Preisen.

Auch wenn ich es mir persönlich sehr wünschen würde, aber andere tolle Messenger wie Telegram, Signal oder Threema werden wohl weiterhin nicht über ein Reservistenrolle hinauskommen. Meistens dann, wenn WhatsApp mal wieder down ist, was auch in 2019 überraschend häufig passiert ist.

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