WetterOnline startet Eigenvermarktung des Werbeinventars

Der Marktführer für meteorologische Informationen im Netz und Online Apps möchte künftig Werbeplätze selbst verwalten. Auch eine Wetter API wird angeboten.

Das Sales-Team von WetterOnline betreut die Eigenvermarktung des Marktführers. Von links nach rechts: Matthias Weiler, Holger Pautsch, Christoph Brömling, © WetterOnline

WetterOnline ist einer der größten digitalen Wetterdienste in Deutschland und möchte nun in Zusammenarbeit mit Agenturen und Werbetreibenden eigenes Werbeinventar auch eigenständig vermarkten. Das geht aus der jüngsten Pressemitteilung hervor.

WetterOnline geht neue Wege mit der Eigenvermarktung

Die langjährige Zusammenarbeit mit dem externen Partner Ströer wurde beendet, nun sollen Holger Pautsch (zuvor bei Funke Digital, Tagesspiegel, Axel Springer) und Matthias Weiler (zuvor bei G+J | Ligatus) für eine eigene Vermarktungsstruktur sorgen.

Holger optimiert unsere Werbeplätze und baut die programmatische Vermarktung aus. Matthias betreut Agenturen und Werbetreibende für maßgeschneiderte Konzepte im Wetterumfeld,

erklärt WetterOnlines Head of Sales Christoph Brömling. WetterOnline hat über 13 Millionen Unique User im Monat und ist daher als Werbeplatz nicht unbeliebt. Technisch basiertes Wetter-Targeting ist dabei nur eine Lösung. Sales Consultant Matthias Weiler erläutert, dass exklusiver Content erfolgversprechend ist:

Wir haben gespürt, dass die Nachfrage nach kreativem Storytelling groß ist und können diese aus einer Hand bedienen.

Hexal konnte als Partner gewonnen werden und wird zusammen mit WetterOnline die Pollenflug-Prognose präsentieren. Da die User sich bei der Wetter-Website im Kontext der Reiseplanung oder des Alltags informieren, ist die Visibility etwaiger Werbekunden gegeben. Als Schnittstelle für die relevanten Wetterdaten und ihren Einsatz im werblichen Kontext dient fortan die WetterOnline Wetter API. Weil präzise Wetterdaten jederzeit und weltweit – etwa auch bei Koordinatenabfragen – zur Verfügung stehen, können Werbepartner sich diese für spezifische Kampagnen und Ansprachen zunutze machen. Zu den Partnern zählen bereits Unternehmen wie G+J e|MS, Publicis Media und TUI. Wetter-Targeting ist eine populäre Form der flexiblen oder individuelleren Werbeansprache. Und WetterOnline ermöglicht sie Advertisern künftig dank der neuen Eigenverantwortung für das Werbeinventar. Zur aktuellen Browserreichweite des Dienstes kommt noch die Nutzung der App hinzu, die in über 40 Ländern vertreten ist.

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

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