Twitter: Mehr täglich aktive User, aber weniger Umsatz wegen Coronakrise

Der Kurznachrichtendienst gab ein Plus an Usern bekannt, zog aber die Umsatzprognose für Q1 2020 zurück.

Smartphone mit Twitter Logo

© Sara Kurfeß - Unsplash

Twitter wird die Umsatzprognose für das erste Quartal 2020 sowie den Ausblick auf Umsätze, Kosten oder Kapitalinvestitionen für das gesamte Jahr zurückziehen, wie das Unternehmen in einem Statement angab. Damit reagiert der Anbieter der Social-Plattform auf die anhaltende Coronakrise und damit verbundene wirtschaftliche Probleme. Man geht davon aus, dass die aufgrund der Pandemie verringerten Ausgaben das Umsatzminus in Q1 im Vergleich zum Vorjahr nicht abfangen können.

Nichtsdestotrotz verzeichnet Twitter den eigenen Angaben zufolge einen deutlichen Zuwachs an täglich aktiven Usern. Die mDAUs (monetizable Daily Active Users) – Twitters eigene Kenngröße – sollen quarter to date auf durchschnittlich 164 Millionen angestiegen sein. Das entspricht im Vorjahresvergleich einem Wachstum von 23 Prozent, gegenüber Q4 2019 (mit 152 Millionen) sind es immerhin acht Prozent mehr.

Twitter’s purpose is to serve the public conversation, and in these trying times our work has never been more critical. We’re seeing a meaningful increase in people using Twitter, and our teams are demonstrating incredible resilience adapting to this unprecedented environment,

sagt Jack Dorsey, Twitters CEO. Zudem gab Ned Segal, Twitters CFO, an, dass das Unternehmen insbesondere bei den Werbeeinnahmen Rückgänge zu verzeichnen hat. Trotzdem betont er:

We have made solid progress on our consumer and revenue product priorities and we remain confident in our opportunity and strategy. We hope everyone stays healthy and safe.

Twitter wird am 30. April ein Update zum Quartalsbericht für das erste Quartal 2020 geben.

Twitter mit weniger Umsatz und mehr Usern in Coronazeiten

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik ist studierter Literatur- und Medienwissenschaftler und schreibt für OnlineMarketing.de seit Jahren über diverse Themen im Digital-Marketing-Bereich. Von der Mobile-First-Indexierung über die DSGVO bis hin zum Aufstieg von TikTok hat er schon manche Entwicklung der Branche begleitet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.