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Snapchat kauft Voisey: Können User bald Tracks mit ihrer eigenen Stimme unterlegen?
© Voisey via TechCrunch

Snapchat kauft Voisey: Können User bald Tracks mit ihrer eigenen Stimme unterlegen?

Caroline Immer | 23.11.20

Snapchat scheint seinen Fokus verstärkt auf Sound Features zu legen. Denn das Unternehmen hat nun das Startup Voisey aufgekauft. Voisey ermöglicht es Usern, Musikspuren mit ihrer eigenen Stimme zu unterlegen.

Der Instant-Messaging-Dienst Snapchat hat sich in den letzten Jahren insbesondere mit Lenses für Bilder und Videos einen Namen gemacht. Nun scheint das Unternehmen auch in puncto Sound einen Schritt weiter gegangen zu sein. Denn Business Insider und TechCrunch haben Indizien dafür gefunden, dass Snapchat das UK Startup Voisey aufgekauft hat – so gibt Voisey zum Beispiel seinen Firmensitz seit neuestem an derselben Adresse wie Snapchat an.

Die App des Startups ermöglicht es Usern, Musikspuren mit ihrer eigenen Stimme zu unterlegen, und dadurch kurze Tracks oder Videos zu kreieren. Außerdem können Musiker Instrumentalspuren ihrer eigenen Produktionen für die Nutzung auf der Plattform hochladen. Nutzende können verschiedene Audio-Filter wie etwa automatisierte Harmonien nutzen. Beispiele davon, wie sich Voisey-Kreationen anhören können, finden sich hier und hier. Snapchat und Voisey haben sich bislang noch nicht offiziell zu der Kooperation geäußert. Unklar ist noch, ob Snapchat Voisey komplett in die App integrieren oder Voisey als eine separate Anwendung betreiben wird.

Konkurrenzkampf mit TikTok?

Bereits vergangenen Monat begann Snapchat, einen größeren Fokus auf Audio-Features zu legen. So launchte die Plattform Mitte Oktober die Funktion Sounds. Mit dieser können User ihre Videos mit lizenzierten Songs unterlegen – ganz ähnlich wie bei TikTok oder auch Instagram Reels und YouTube Shorts.

Mit dem Erwerb von Voisey scheint sich Snapchat nun einen Konkurrenzvorteil geschaffen zu haben. Denn ein Feature, das es Usern ermöglicht, Instrumentalspuren mit ihrer eigenen Stimme zu überlagern, gibt es auf TikTok und Co. bislang nicht. Es bleibt abzuwarten, ob andere Apps mit ähnlichen Features nachziehen werden.

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