Slack möchte wichtigstes Software-Unternehmen werden und verzeichnet 134 Millionen US-Dollar Umsatz

Der Messaging-Dienst Slack setzt sich höchste Ziele. Der nahende Börsengang ist ein erster Schritt.

© Scott Webb - Unsplash

Der Umsatz bei Slack hat sich im Vergleich zum ersten Quartal 2018 um 66 Prozent auf 134 Millionen US-Dollar erhöht. Die Verluste aus dem operativen Geschäft wuchsen aber auch auf 39 Millionen an. Im Rahmen des für Juni geplanten Börsengangs des Unternehmens Slack Technologies werden nun große Ziele angestrebt. Mit der Bereitstellung der Technologie, die Millionen und Abermillionen von Menschen für die tägliche Kommunikation nutzen sollen – und das auch bei der Arbeit, oft anstelle von E-Mails –, möchte sich Slack zum wichtigsten Software-Unternehmen überhaupt aufschwingen. Das erklärte Mitgründer und CEO Stewart Butterfield in einem Livestream zum Investor Day.

This desire of feeling aligned with your team, of removing confusion, of getting clarity; the desire for support in doing the best work of your life, that’s universal, that’s deeply human. It appeals to people with all kinds of roles, in all kinds of industries, at all scales of organization and all cultures. We believe that whoever is able to unlock that potential for people … is going to be the most important software company in the world. We aim to be that company.

TechCrunch berichtet weiter, dass das Unternehmen nach der letzten Finanzierungsrunde mit über sieben Milliarden US-Dollar bewertet wurde. An der NYSE will man mit dem Kürzel „SK“ gelistet werden. Derzeit hat Slack über zehn Millionen Nutzer in über 600.000 Organisationen. Allerdings sind darunter lediglich 88.00 zahlende. Zuletzt konnte das Unternehmen 1,2 Milliarden US-Dollar aus einer Finanzierungsrunde für sich gewinnen. Der Weg zu einem der bedeutendsten Software-Unternehmen scheint angesichts des noch geringen Umsatzes weit. Der Wille zu wachsen ist jedoch unverkennbar und dürfte dem Unternehmen Auftrieb verschaffen. Nun gilt es den Gang an die Börse und die Reaktionen der Anleger abzuwarten.

Slack möchte wichtigstes Software-Unternehmen werden

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

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