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News Publisher wenden sich gegen Apples App-Store-Richtlinien
© Xavier Wendling - Unsplash

News Publisher wenden sich gegen Apples App-Store-Richtlinien

Nadine von Piechowski | 21.08.20

Publisher, die ihre Produkte über den App Store anbieten wollen, müssen ganze 30 Prozent an den Tech-Riesen abgeben. Dagegen gehen jetzt die Washington Post, das Wall Street Journal und die New York Times vor.

Große News Publisher fordern günstigere Bedingungen für den App Store. Apple verlangt von Drittanbietern, die über den App Store Produkte verkaufen wollen, drakonische Abgaben – bis zu 30 Prozent des Verkaufspreises müssen an den Tech-Riesen angegeben werden. Nun legte Digital Content Next (DCN) im Namen der New York Times, der Washington Post, dem Wall Street Journal und anderen großen Publishern Beschwerde ein. In einem offenen Brief an Apples CEO Tim Cook beschreiben sie die momentane Situation als nicht mehr tragbar. Zusätzlich seien die hohen Abgaben an Apple nicht gerechtfertigt. In dem Brief heißt es:

Apple’s ’non-negotiable terms‘ have been an issue for some time. The company charges 30% commission on any app store purchase. That fee reduces earnings potential for app developers while also driving up prices for consumers. Most merchants charge a flat fee. Apple takes 30% of the sale of, say, a $25 newspaper subscription. It also takes 30% for the sale of a $500 newspaper subscription. Thus, the more the publisher is able to charge for its service then the more Apple benefits, despite providing the same service.

Verkaufsbedingungen für den App Store: Apple bleibt meist hart 

In der Vergangenheit pochte Apple stets auf seine Richtlinien für Drittanbieter – mit einer bekannten Ausnahme. Für die Amazon-App wurden nach mehreren Verhandlungen die Abgaben an Apple auf 15 Prozent reduziert. DCN fordert dieselben Bedingungen für alle News Publisher, die Digital Context Next vertritt. Dies kommt nur wenige Tage nachdem Apple bereits wegen der Entfernung der beliebten Fortnite App aus dem App Store mediales Interesse erregte. Hier versuchte der Anbieter Epic Games, die Richtlinien zu umgehen und User direkt in den eigenen Store umzuleiten. Dort konnten sie bestimmte Features günstiger kaufen, da die Gebühr an Apple so wegfiel. Bis dato hat Apple noch keinen Kommentar zu dem Brief abgegeben.

News Publisher kritisieren Apple