Microsoft deklariert über 60.000 Patente als Open Source

Das Unternehmen tritt dem Open Invention Network bei und bringt ein Portfolio von mehr als 60.000 Patenten mit ein; auch, um Linux zu unterstützen.

Microsoft-Zentrale in Schwabing, © Microsoft

Microsoft hat bekanntgegeben dem Open Invention Network (OIN) beizutreten, das Linux und andere Open Source-Programme schützen soll. Im Zuge dessen werden über 60.000 Patente als Open Source bereitgestellt. Microsoft betont auch die Hoffnung andere Unternehmen zu einem Beitritt zu bewegen, sodass die Open Source Community weiter profitieren kann.

Im offiziellen Blogpost wird dargestellt, dass Microsoft mit dem Beitritt nicht nur einen Schritt auf Entwickler und Kunden zu macht, sondern ebenso seine Verbindung zu Linux stärken will. Da Entwickler es nicht schätzen sich zwischen Microsoft oder Linux, zwischen Java oder .NET entscheiden zu müssen und die Kollaboration über Open Source-Prozesse eine Entwicklung oft vorantreiben kann, habe man sich zu der Aktion entschieden, heißt es.

Microsoft hat schon jetzt eine starke Verbindung zu Open Source überhaupt: 2.000 Mitarbeiter sind mit entsprechenden Projekten betraut, bei Azure wird Support für Linux gewährt und Microsoft hatte Beteiligungen bei der Entwicklung von Projekten wie .NET Core, TypeScript, VS Code und Powershell. Abschließend heißt es:

We look forward to making our contributions to OIN and its members, and to working with the community to help open source developers and users protect the Linux ecosystem and encourage innovation with open source software.

Microsoft bringt über 60.000 Patente in Open Source Community ein

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

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