Microsoft plant für 2030 negative CO2-Bilanz

Eines der größten und mächtigsten Unternehmen der Welt, Microsoft, möchte bis 2030 seinen CO2-Fußabdruck entfernen – und sogar eine negative Bilanz schaffen.

Microsoft-Zentrale in Schwabing zu sehen

© Microsoft

„Die Welt steht einem akuten Kohlenstoffproblem gegenüber“. Das erklärt Microsoft in einer Mitteilung, die zu verstehen gibt, dass das Unternehmen 2030 eine negative CO2-Bilanz aufweisen soll. Bis zum Jahr 2050, so der Plan, wird Microsoft sogar alle CO2-Emissionen aufgewogen haben, die seit der Gründung 1975 direkt oder indirekt verursacht worden sind.

So wird beispielsweise eine CO2-Steuer im Unternehmen erhöht und Emissionen – auch in der Wertschöpfungskette insgesamt – müssen besteuert werden.

Die Entwicklung zu Micorsofts negativer CO2-Bilanz, 1975 bis 2030

Die Entwicklung zu Micorsofts negativer CO2-Bilanz, 1975 bis 2030, Screenshot Microsoft

Ein neuer Environmental Sustainability Report soll die Fortschritte des Unternehmens bei dem Plan dokumentieren. Konkret zeigt ein Video, wie Microsoft das eigene Ziel erreichen möchte:

Darüber hinaus wird eine Milliarde US-Dollar in die globale Reduktion von CO2 investiert. Und Microsoft möchte die eigenen Technologien zur Verfügung stellen, damit auch andere Player ihre Bilanzen verbessern können.

Microsoft soll 2030 eine negative CO2-Bilanz aufweisen

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik ist studierter Literatur- und Medienwissenschaftler und schreibt seit Jahren über diverse Themen im Online-Marketing-Bereich.

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