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iOS 13.7: Corona-Tracking direkt im Betriebssystem verbaut
© Apple und Google

iOS 13.7: Corona-Tracking direkt im Betriebssystem verbaut

Aniko Milz | 02.09.20

Das neue iOS 13.7 wartet mit einer neuen Funktion auf: Anstatt eine App herunterladen zu müssen, können User das Corona-Tracking direkt über das Betriebssystem aktivieren.

Vor dem kommenden Update von iOS 14 hat Apple am Dienstagabend die vermutlich letzte iOS-13-Version freigegeben. Mit iOS 13.7, das auch auf iPads erhältlich ist, kommen einige neue Funktionen. Unter anderem wurde das sogenannte Exposure-Notifications-Express-System implementiert, an dem Google und Apple gemeinsam gearbeitet haben. Mit diesem soll es Gesundheitsbehörden möglich werden, eine Coronavirus-Kontaktverfolgung anzubieten – ganz ohne App. Einige Bundesstaaten in den USA wollen das Feature als erste testen. Anschließend folgt Europa.

Das System funktioniert dabei wie die Corona-Warn-App. Teilnehmende sollen gewarnt werden, wenn sie sich 15 Minuten oder länger neben Infizierten aufhalten. In der App funktioniert das über den Austausch von Bluetooth-Schlüsseln der beiden Geräte. Bei iOS 13.7 ist die Funktion direkt im Betriebssystem verbaut. Mit einem Schalter in den Einstellungen lässt sich die Kontaktverfolgung aktivieren. Dieser ist nicht per default aktiviert, die Möglichkeit zum Opt-in bleibt bestehen. Auch Google arbeitet laut Angaben von Heise an einer solchen Funktion. Das Tracking hat den Vorteil, dass damit nicht mehr jede Region eine eigene App entwickeln müsste.

iOS 13.7 baut das Corona-Tracking ins Betriebssystem ein

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