IBM macht KI-Service Watson auch anderen Cloud-Systemen zugänglich

IBM lässt die Nutzung von KI-Dienst Watson nun auch auf anderen Cloud-Plattformen zu. Auch Microsofts Azure oder Amazons AWS könnten profitieren.

© IBM

Die KI-Technologie IBM Watson hat schon des Öfteren für Aufsehen gesorgt. Nun hat IBM selbst auf der Think in San Francisco überraschend verkündet, dass sowohl der Watson Assistant als auch Watson OpenScale in einem neuen Dienst für andere Plattformen geöffnet werden.

Wir müssen KI dorthin bringen, wo die Daten sind,

wird Bala Rajaraman, CTO von IBMs Cloud-Plattform, bei Heise zitiert. Die IBM Cloud Private, welche auf Open Source-Technologien beruht, bildet die Grundlage für die Nutzung der KI Services von IBM.

The capabilities we are releasing right now are based on our two flagship products. That addresses a very large domain of use cases that we come across. In the remaining part of the year, we will bring the rest of the capabilities [to the platform]. For example, Watson Knowledge Studio will come along with it as well, as well as Watson’s natural language understanding capabilities that we currently have available in our public cloud environment will be ported on to it as well,

erklärt CTO Ruchir Puri bei TechCrunch.  So werden andere Unternehmen die Option haben, KI-optimierte Prozesse mit strukturierten und unstrukturierten Daten zu implementieren. Die Öffnung von Watson für andere Cloud-Systeme widerspricht früheren Entwicklungsgedanken beim Unternehmen; allerdings ist IBM im Bereich Cloud hinter der Konkurrenz von Amazon, Microsoft und Google zurück. Da die Cloud-Umgebung von IBM nun als „hybrid“ anerkannt wird – und Kunden keine eingeschränkten Services wünschen –, öffnet man Watson nach und nach für weitere Plattformen.

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Die großen Clouds und ihre Adaption in der Industrie, © Right Scale

Außerdem gab IBM noch bekannt, dass eine neue Version des Watson Machine Learning Accelerators gelauncht wird.

IBM macht Watson für andere Plattformen verfügbar

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

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