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GroupM Germany und Meetrics erfassen Ad Refreshs in gemeinsamem Pilotprojekt
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GroupM Germany und Meetrics erfassen Ad Refreshs in gemeinsamem Pilotprojekt

Niklas Lewanczik | 23.09.20

In einer Pilotstudie werden GroupM Germany und Meetrics ermitteln, wann und wie Ad Refreshs zustande kommen und welche Effekte diese auf auf die Ad Performance haben.

Das Mediaagenturnetzwerk GroupM Germany und das Mess- und Analyseunternehmen Meetrics starten ein gemeinsames Pilotprojekt zum Einsatz von Ad Refreshs in Werbekampagnen. Im Rahmen der dazugehörigen Studie wird weltweit erstmalig in dieser Breite und Detailtiefe analysiert, ob eine Ad Impression im Zuge eines Website-Besuchs nach einem zeitlichen Intervall automatisch aktualisiert und durch eine weitere Ad Impression ersetzt wird. Dabei erfasst Meetrics verschiedene Dimensionen des Ad Refreshs, unter anderem die Intervalllänge und die Platzierung auf einer Webseite. Ziel dieser Pilotstudie ist es, die Effekte dieser Anzeigenaktualisierungen auf die Sichtbarkeit und Wirkung der ausgespielten Werbung zu beleuchten.

Die Auswirkungen mehrfacher Werbeausspielung erfassen

Viele Website-Betreiber beziehungsweise deren Adserver bespielen digitale Werbeplätze innerhalb eines Seitenbesuches mehrfach, was sich potenziell auf die Vermittelbarkeit von Werbebotschaften auswirken kann. Grundlage für dieses Vorgehen ist der Versuch der „Coalition for Better Ads“, Website Clutter zu reduzieren. Ein Ziel, das sowohl GroupM Germany als auch Meetrics begrüßen. Werbetreibende und Mediaagenturen haben jedoch über die genaue Umsetzung dieser Praktiken nur wenig Transparenz und Kontrolle. Auf Basis des Pilotprojekts von GroupM Germany und Meetrics können nun erste Lösungswege erarbeitet werden, die Vermarkter und Publisher miteinbeziehen, um nachhaltige und wirksame Standards zu entwickeln.

Gleichzeitig wurde die Kooperation um Xandr als Trading Desk im Zuge dieses Pilotprojekts erweitert. Damit sind gemeinsame Kunden – zur GroupM Germany gehören untere anderem die Agenturen Mindshare, MediaCom, Wavemaker und Essence – zukünftig nicht nur in der Lage, Transparenz
zum Einsatz von Ad-Refresh zu erhalten, sondern auch Inventare so auszuwählen, dass Ad Refresh auf Wunsch ausgesteuert werden kann.

Unser Qualitätsmanagement wird in Zukunft deutlich von der Möglichkeit profitieren, Ad Refreshs direkt in der Xandr DSP sichtbar machen zu können. Analysierte Inventare werden damit in Echtzeit überschaubar, ungewollte Ad Refreshs können grundsätzlich vermieden werden. Für Werbungtreibende bedeutet dies ein wichtiges Plus an Transparenz, um ihre Mediaqualität aktiv zu optimieren,

so Konstantinos Papadatos Fragkos, Consultant Quality & Brand Safety bei GroupM Germany. Philipp von Hilgers, Managing Director & Co-Founder von Meetrics, fügt hinzu:

Wir freuen uns, Werbetreibenden und Agenturen ein wichtiges Steuer- und Kontrollwerkzeug an die Hand geben zu können, um sicherzustellen, dass Werbemittel ihre volle Wirkung erzielen und Ad Refreshs nicht ungewollt einen limitierenden Wirkungsfaktor darstellen. Damit kann eine präzisere Verbindung zwischen eingesetztem Budget und Werbewirkung gezogen werden.


Die Angaben dieser Unternehmensnews entstammen der offiziellen Pressemitteilung von Meetrics.