Google macht politische Werbung transparenter

Von Werbetreibenden für politische Werbung in den USA fordert Google nun Ausweisdaten und mehr. Dazu wird offengelegt, wer für diese Ads zahlt.

Wer bei Google in den USA künftig politische Werbung schaltet, muss verschiedene Angaben bei Google hinterlegen.

Letzte Woche hat Senior Vice President Kent Walker im Blog klargestellt, wie diese Form der Werbung von jetzt an von Google gehandhabt wird. Dabei gehört zu den Anforderungen für das Schalten von politischen Anzeigen die Übersendung von geprüften Ausweisdaten und weiterer persönlicher Informationen. Zudem müssen die für derlei Werbung Verantwortlichen Staatsbürger der USA oder zumindest dauerhaft dort ansässig sein, wenn dort Ads mit politischem Hintergrund ausgespielt werden sollen. Weiterhin wird gefordert, dass die Anzeigen selbst offenbaren sollen, wer für sie gezahlt hat.

Im Sommer soll dann ein neuer Transparency Report veröffentlicht werden. Darin soll klargelegt werden, wer Ads in Beziehung zu Wahlen kauft und wie viel Geld dafür ausgegeben wird. Hierzu soll sogar eine Art Bibliothek erstellt werden, wo Nutzer jegliche politischen Ads auf den Google-Plattformen suchen und infolgedessen einsehen können, wer dafür gezahlt hat.

Welche weiteren Vorkehrungen Google in Bezug auf die Integrität von Wahlen und die Transparenz bei auf ihren Plattformen ausgespielter Werbung trifft, lässt sich in Walkers Beitrag nachvollziehen.

Google setzt auf Transparenz und Integrität bei politischer Werbung

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik ist studierter Literatur- und Medienwissenschaftler und schreibt für OnlineMarketing.de seit Jahren über diverse Themen im Digital-Marketing-Bereich. Von der Mobile-First-Indexierung über die DSGVO bis hin zum Aufstieg von TikTok hat er schon manche Entwicklung der Branche begleitet.

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