Google kauft Pointy, um Inventar-Digitalisierung kleiner Shops zu optimieren

Das Unternehmen Pointy – welches Google nun übernimmt – stellt Lösungen bereit, um physische Produkte eines Geschäfts unmittelbar als Angebot ins digitale Inventar zu übertragen.

Google Sign vor Baum

© Google Students

Mit der Übernahme von Pointy möchte Google kleinen und lokalen Unternehmen dabei helfen, ihre offline verfügbaren Produkte schnell und unkompliziert online anzuzeigen. Auf diese Weise sollen die Einträge solcher Unternehmen in der Google-Suche und insbesondere bei Google My Business optimiert werden.

Pointy, ein in Dublin ansässiges Unternehmen, unterstützt Unternehmen bei der Indexierung ihrer Produkte im Online-Inventar. Hierbei können die Unternehmen auf eine spezielle Box zurückgreifen, die am Barcodescanner befestigt wird und gescannte Produkte direkt ins Online-Inventar überträgt. Auch über eine eigens erstellte App von Pointy ist dieser Schritt möglich. Daraufhin werden Produkte in der „See what’s in store“-Sektion der Business-Profile in Googles Suche angezeigt.

Since organizing the world’s information is core to what we do, we’ve been working to make it easier for local merchants to better showcase their products to interested shoppers on Google,

heißt es im Blogpost von Google.

Pointy war bereits zuvor ein Partner von Google und wird nun, sofern die üblichen Abschlussbedingungen keine Probleme aufweisen, in den kommenden Wochen offiziell übernommen. Über den Kaufpreis wurde bei Google nichts bekanntgegeben; der Fach-Publisher TechCrunch zitiert eine Quelle, die von 147 Millionen Euro ausgeht.

Google übernimmt Pointy

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik ist studierter Literatur- und Medienwissenschaftler und schreibt seit Jahren über diverse Themen im Online-Marketing-Bereich.

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