Dein wichtigster Touchpoint zur Digitalbranche.
Dein wichtigster Touchpoint zur Digitalbranche.
Unternehmensnews
Facebook: Das unabhängige Oversight Board nimmt erstmals Fälle an
© oversightboard.com

Facebook: Das unabhängige Oversight Board nimmt erstmals Fälle an

Caroline Immer | 23.10.20

Das Oversight Board ist eine unabhängige Institution, an welches sich User mit Beschwerden bezüglich der Löschung von Content wenden können.

Das Oversight Board, welches Facebook schon 2018 ankündigte, soll als unabhängige Instanz die Moderationsentscheidungen von Facebook überprüfen. Das Board besteht aus 40 unabhängigen internationalen Mitgliedern. Zu diesen gehören unter anderem ein ehemaliger Premierminister sowie ein Nobelpreisgewinner. Nun wurde erstmals angekündigt, dass das Board ab jetzt Fälle annehmen wird. Es soll bei Fragen zur Entfernung von Inhalten und freien Meinungsäußerung weiterhelfen. So heißt es auf der Website des Oversight Boards:

Das Oversight Board wurde geschaffen, um Facebook bei der Beantwortung der schwierigsten Fragen im Bereich freie Meinungsäußerung im Internet zu unterstützen: Welche Inhalte sollten aus welchen Gründen entfernt oder zugelassen werden?

Keine Einflussnahme vonseiten Facebooks

Die Entscheidungen des Oversight Boards sind für Facebook bindend. Darüber hinaus wird die Plattform sich nicht in die Arbeit dessen einmischen. Das Oversight Board wird von Facebook mit einer stattlichen Summe von 130 Millionen US-Dollar finanziert.

Aktuell wird sich das Board um Fälle von Beiträgen kümmern, welche von Facebook entfernt wurden. User können demnach nach einer Löschung Einspruch einlegen. Das Oversight Board entscheidet, sollte es den Fall annehmen, innerhalb von 90 Tagen darüber, ob dem Einspruch stattgegeben wird. Beiträge, welche von Nutzenden als unangemessen gemeldet werden, sollen aktuell noch nicht vom Board beurteilt werden – dies soll aber in den kommenden Monaten folgen. Es bleibt abzuwarten, ob auch das Oversight Board wie die Plattform selbst schädliche Inhalte zugunsten der Redefreiheit bestehen lassen wird.

STEPHANIE Christoph am 08.11.2020 um 15:55 Uhr

Wo kann ich bitte Einspruch einreichen
Mein Konto wurde eingeschränkt nur weil ich meine Meinung vertrete.

Antworten
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*