Facebook knüpft Boni für Mitarbeiter an sozialen Fortschritt der Plattform

Je besser Facebook Probleme wie Fehlinformationen, Hate Speech und Co. in den Griff bekommt, desto eher erhalten die Mitarbeiter Boni.

Facebooks Firmenkultur im Wandel, © Facebook

Das Soziale Netzwerk hat sich im Ringen um seine Seriosität einer neuen Formel verschrieben, um Bonuszahlungen für Mitarbeiter zu definieren. Demnach stehen diese Zahlungen in unmittelbarem Zusammenhang mit dem eigenen Fortschritt bei der Optimierung sozialer Komponenten der Plattform.

Facebook sieht sich immer wieder Kritik gegenüber, die die Anzahl unangemessener Inhalte und die Verbreitung von Hate Speech oder Fake News über das Medium fokussiert. Neben Problemen mit dem Datenschutz und einem regeren Interesse junger Nutzer an anderen Social Media ist die größte Aufgabe des Unternehmens, seiner Bezeichnung als soziales Medium gerecht zu werden. Im Zuge dieses Anliegens wurden auch viele neue Mitarbeiter eingestellt, wie der jüngste Quartalsbericht zeigt. Darin heißt es zudem:

We’ve fundamentally changed how we run our company to focus on the biggest social issues, and we’re investing more to build new and inspiring ways for people to connect.

Als Anreiz für die Mitarbeiter, sich dieser Aufgabe anzunehmen, sollen also die Boni nun vom Fortschritt in diesem Bereich abhängen. Wie genau die Zielsetzungen für bestimmte Zahlungen aussehen, ist unklar. Allerdings möchte man den Erfolg auch daran messen, wie viele Fake Accounts oder unauthentische Gruppen und Seiten täglich entfernt werden. Für welche Mitarbeiter die Regelung in welchem Umfang inkrafttreten soll, bleibt der Öffentlichkeit zunächst aber unklar. Immerhin hat ein Großteil der Belegschaft keinen direkten Einfluss auf Verbesserungen im sozialen Kontext.

Facebook macht Boni von Optimierung sozialer Aspekte abhängig

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

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