DuckDuckGo mit Rekord: 1 Milliarde monatliche Suchen

Die Suchmaschine DuckDuckGo verzeichnet ein immer stärkeres Wachstum. Erstmals wurden pro Monat 1 Milliarde Suchen bedient.

DuckDuckGo ist eine Alternative zu Google, © DuckDuckGo

Mehr als eine Milliarde Suchanfragen wurden im Januar 2019 von DuckDuckGo bedient. Das ist für die Suchmaschine, die sich dadurch von Google, Bing und Co. abhebt, dass sie keinerlei Daten der Nutzer speichert, ein Rekord.

DuckDuckGo im Aufwind

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der bedienten Suchanfragen um beinahe 60 Prozent. Denn im Januar 2018 wurden „nur“ gut 655 Millionen Anfragen bedient. Das Wachstum bei der Suchmaschine, das von DDG öffentlich dokumentiert wird, steigt seit wenigen Jahren zusehends stärker. Auch die bewussteren Datenschutzbedenken der Nutzer dürften ihren Teil dazu beitragen.

Stetiges Wachstum beim DuckDuckGo Traffic, © DuckDuckGo

Der Rekord für täglich bediente Suchanfragen wurde mit über 36.444.522 ebenfalls im Januar dieses Jahres neu aufgestellt.

DuckDuckGos Rekord für die Zahl der bedienten Suchanfragen pro Tag, © DuckDuckGo

Die Suchanfragen bei DDG werden auch in Zukunft sicher steigen. Noch ist die Suchmaschine aber weit davon entfernt, auch nur annähernd in einer Liga mit Google zu spielen. Denn dort werden täglich rund 3,5 Milliarden Suchen bedient, Tendenz steigend.

Nichtsdestotrotz ist es gut zu wissen, dass es immer eine Alternative wie diese gibt.

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

2 Gedanken zu „DuckDuckGo mit Rekord: 1 Milliarde monatliche Suchen

    1. Niklas LewanczikNiklas Lewanczik Artikelautor

      Hallo Herr Mölzik,

      zunächst ist Ihr Input sicher gut, um sich ein umfassendes Bild der Suchmaschine zu machen. Allerdings stellen wir DDG hier nicht explizit als besonderen Datenschützer heraus, sondern verweisen nur auf deren Praktik, per se keine Nutzerdaten zu speichern, wie es bei anderen Suchmaschinen vorkommt. Dass dadurch, dass die Server des Unternehmens US-basiert sind, ein etwaiger Zugriff der dortigen Geheimdienste auf die Daten dennoch möglich ist, ist richtig. Das bedeutet im Umkehrschluss jedoch nicht, dass auch tatsächlich direkt Daten an bestimmte Stellen weitergegeben werden.

      Dass im Fall der Fälle Nutzerdaten an Sicherheitsdienste – oder Hacker – gelangen können, sollte den Nutzern so oder so klar sein.

      Spekulationen und Eventualitäten bedeuteten aber nicht, dass der Ansatz bei DDG gänzlich heuchlerisch ist. Es gilt für die Nutzer also weiterhin, sich über die Dienste zu informieren, die genutzt werden.

      Beste Grüße.

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.