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Datenhack von Spammern initiiert, nicht von einem Staat, sagt Facebook
© Thought Catalog | Unsplash, CC0

Datenhack von Spammern initiiert, nicht von einem Staat, sagt Facebook

Niklas Lewanczik | 18.10.18

Facebook gibt an, der jüngste und umfassende Datenhack bei der Plattform geht von Spammern aus und nicht von staatlicher Stelle.

Die Untersuchung des letzten Datenhacks bei Facebook, bei dem 30 Millionen Konten gekapert worden waren, und in welche unter anderem das FBI involviert ist, zeigt erste Erkenntnisse. Demnach geht man bei Facebook nun davon aus, dass Spammer für den Hack verantwortlich sind. Man glaubt, diese wollten die Daten zum Zwecke betrügerischer Werbepraktiken stehlen. So berichtet etwa das Wall Street Journal. Die weitere Erkenntnis ist, dass die Hacker wohl in keiner nachvollziehbaren Verbindung zu einem konkreten Nationalstaat – beispielsweise Russland – standen.

Der Bericht erklärt weiter, dass die vermeintlich verantwortlichen Spammer sich als Marketingunternehmen mit Fokus auf Instagram und Facebook präsentieren.

Der Datenhack hatte zunächst angeblich 50 Millionen Accounts betroffen. Facebook gab später an, 30 Millionen seien betroffen gewesen, von denen bei 15 Millionen Namen und Adressen, bei 14 Millionen aber weitaus persönlichere und sensiblere Daten entwendet worden seien.

Facebook macht Angaben zu den vermeintlichen Urhebern des jüngsten Datenhacks