Datenhack von Spammern initiiert, nicht von einem Staat, sagt Facebook

Facebook gibt an, der jüngste und umfassende Datenhack bei der Plattform geht von Spammern aus und nicht von staatlicher Stelle.

© Thought Catalog | Unsplash, CC0

Die Untersuchung des letzten Datenhacks bei Facebook, bei dem 30 Millionen Konten gekapert worden waren, und in welche unter anderem das FBI involviert ist, zeigt erste Erkenntnisse. Demnach geht man bei Facebook nun davon aus, dass Spammer für den Hack verantwortlich sind. Man glaubt, diese wollten die Daten zum Zwecke betrügerischer Werbepraktiken stehlen. So berichtet etwa das Wall Street Journal. Die weitere Erkenntnis ist, dass die Hacker wohl in keiner nachvollziehbaren Verbindung zu einem konkreten Nationalstaat – beispielsweise Russland – standen.

Der Bericht erklärt weiter, dass die vermeintlich verantwortlichen Spammer sich als Marketingunternehmen mit Fokus auf Instagram und Facebook präsentieren.

Der Datenhack hatte zunächst angeblich 50 Millionen Accounts betroffen. Facebook gab später an, 30 Millionen seien betroffen gewesen, von denen bei 15 Millionen Namen und Adressen, bei 14 Millionen aber weitaus persönlichere und sensiblere Daten entwendet worden seien.

Facebook macht Angaben zu den vermeintlichen Urhebern des jüngsten Datenhacks

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

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