Ausgaben im App Store und Play Store sollen bis 2023 auf 156 Milliarden US-Dollar wachsen

Sensor Towers Voraussage sieht bei den zentralen App Stores jeweils eine Verdopplung der weltweiten Einkünfte in den kommenden 5 Jahren.

© William Hook - unsplash

In einem Mobile Market Forecast für die Jahre 2018 bis 2023 hat Sensor Tower auf Grundlage der eigenen Store Intelligence-Daten festgestellt, dass die Nutzerausgaben für Mobile Apps im App Store und im Play Store bis 2023 weltweit auf 156 Milliarden US-Dollar steigen sollen. Das entspräche einem 120-prozentigen Wachstum gegenüber 2018 und einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 16,8 Prozent.

Der Prognose von Sensor Tower zufolge werden die beiden elementaren App Stores von Apple und Google jeweils ihre Einkünfte aus dem Jahr 2018 mehr als verdoppeln. Die Schätzungen gehen dabei davon aus, dass Apples App Store 2023 auf 96 Milliarden US-Dollar Revenue kommt, während Googles Play Store bei 60 Milliarden liegen wird. Demnach ist das Wachstum bei letzterem mit 140 Prozent gegenüber 2018 aber deutlich stärker als beim App Store (104 Prozent).

Das Wachstum in den App Stores bis 2023, © Sensor Tower

Besonders getrieben wird das starke Wachstum durch die Märkte Lateinamerika und Afrika. In Afrika etwa werden die Einkünfte aus dem App Store bis 2023 um 296 Prozent, im Play Store im gleichen Zeitraum gar um 406 Prozent wachsen.

Für den Play Store sind die USA, Japan und Südkorea die wichtigsten Länder in Sachen Nutzerausgaben; für Apple sind China, die USA und Japan auf den ersten drei Plätzen. Weitere Insights zum mobilen App-Markt und seiner Entwicklung in den kommenden fünf Jahren liefert der gesamte Report von Sensor Tower.

App Store und Play Store sollen 2023 gut 156 Milliarden US-Dollar Einnahmen verzeichnen

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

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