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Apple verklagt Corellium wegen Angebot virtueller „iOS-Geräte“ ohne Lizenz
© Xavier Wendling - Unsplash

Apple verklagt Corellium wegen Angebot virtueller „iOS-Geräte“ ohne Lizenz

Niklas Lewanczik | 16.08.19

Jeder mit einem Web Browser kann mit Corellium virtuelle Versionen von Apple Hardware nutzen. Das möchte Apple per Klage stoppen.

Der Anbieter Corellium ermöglicht Entwicklern die Nachempfindung von Apples Hardware, beispielsweise iPhones, auf virtuellem Wege. Mit „Mobile Device Virtualization“ wird das Modell umschrieben. Nun wird Corellium jedoch von Apple verklagt, so TechCrunch. Denn das Unternehmen gibt an, dass eine Verletzung des Urheberrechts vorliegt und fordert, dass Corellium „alle Verwendungszwecke“ seiner iOS-Virtualisierungsprodukte einstellt sowie nicht näher bezeichnete „Schäden und entgangene Gewinne“ zahlt.

Mit Corellium ließe sich ein virtuelles iPhone simulieren, etwa um Sicherheitslücken aufzudecken. Doch auch, wenn die Möglichkeiten positive Effekte haben könnten, möchte Apple in Bezug auf das Angebot eine Unterlassung erwirken. In einer offiziellen Beschwerdeschrift heißt es demnach:

The product Corellium offers is a ‘virtual’ version of Apple mobile hardware products, accessible to anyone with a web browser. Specifically, Corellium serves up what it touts as a perfect digital facsimile of a broad range of Apple’s market-leading devices—recreating with fastidious attention to detail not just the way the operating system and applications appear visually to bona fide purchasers, but also the underlying computer code. Corellium does so with no license or permission from Apple.

Zuletzt hatte Apple die Bemühungen im iOS Security Research-Programm verstärkt und wird Hackern, die essentielle Bugs ausmachen, nun bis zu einer Million US-Dollar zahlen.

Apple verklagt Corellium