Apple plant Original Podcasts exklusiv für den eigenen Service

Im Konkurrenzkampf mit Spotify und Co. möchte Apple künftig auf exklusive Podcasts setzen. Der Kauf von Exklusivrechten steht zur Diskussion.

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Bloomberg berichtet von Plänen des Unternehmens Apple, sich künftig mit exklusiven Podcasts einen Wettbewerbsvorteil im Audio-Markt zu verschaffen. Unternehmensnahe Quellen werden zitiert, nach denen Original Podcasts finanziert werden sollen, die einzig und allein im Audio-Angebot Apples zu finden wären. Dafür sollen dem Vernehmen nach auch Exklusivrechte eingekauft werden. Die Quellen wollten bis dato nicht identifiziert werden, da die Planungen sich noch in einem frühen Stadium befinden.

Die Apple Podcast App ist für die Audio-Szene nach wie vor extrem relevant. Das Unternehmen nimmt darüber aber kein Geld ein, da keine Werbung geschaltet und keine Gebühr erhoben wird. Mit exklusiven Podcasts könnten die Nutzer aber nicht nur an Apple gebunden und vielleicht sogar von Spotify und anderen Wettbewerbern ferngehalten werden, sondern sie lassen sich womöglich auch an kostenpflichtige Angebote wie Apple Music heranführen.

Schon 2005 hatte Apple sein Podcast Business gestartet und in den letzten Jahren vermehrt neue Updates wie Podcast Analytics integriert.

Apple plant exklusive Original Podcasts

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik ist studierter Literatur- und Medienwissenschaftler und schreibt für OnlineMarketing.de seit Jahren über diverse Themen im Digital-Marketing-Bereich. Von der Mobile-First-Indexierung über die DSGVO bis hin zum Aufstieg von TikTok hat er schon manche Entwicklung der Branche begleitet.

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