Amazon fordert bei FCC Erlaubnis für Launch von Internetsatelliten an

Amazon möchte 3.236 Satelliten ins All schießen, um eine global bessere Internetverbindung zu ermöglichen. Dazu wurden bei der FCC die nötigen Dokumente hinterlegt.

© NASA - Unsplash

Schon seit einiger Zeit spielt Amazon mit dem Gedanken, Satelliten in den Orbit zu schießen, um damit eine optimierte Internetverbindung auf der Erde aufzubauen. Beim Projekt Kuiper sollen 3.236 Satelliten eingesetzt werden. Wie Engadget nun berichtet, hat das Unternehmen bei der Federal Communications Commission (FCC) inzwischen die Unterlagen eingereicht, um eine offizielle Erlaubnis einzuholen.

Mit den Satelliten sollen zig Millionen Menschen weltweit besser verbunden werden können. Dabei können sie jedoch nicht jeden Landstrich abdecken, beispielsweise wären Teile Alaskas nicht miteinbezogen. Genutzt werden sollen Ka-band-Frequenzen, während Amazon auch den Einsatz von Anti-Interferenz-Technologie erfragt hat. Zwar hat das Unternehmen keinen Zeitplan öffentlich gemacht, der anzeigt, wann die die Satelliten gestartet werden sollen. Allerdings zeugt das Einreichen der Unterlagen bei der FCC von einem ernsthaften Vorhaben, das schon bald in die Tat umgesetzt werden sollte.

Im letzten Monat gab The Verge bekannt, dass SpaceX mit 57 von 60 der eigenen gelaunchten Internetsatelliten in Kontakt steht. Mit Amazon und SpaceX haben sich Unternehmen in den Bereich der satellitenbetriebenen Internetververbindung hineinmanövriert. Während Amazon mit den Amazon Web Services eine große Bedeutung für das Cloud Computing im Netz hat – von der Relevanz der E-Commerce-Plattform ganz zu schweigen –, dürften die Internesatelliten ein nächster Schritt sein, um den Namen Amazon untrennbar mit dem Internet zu verbinden.

Amazon bringt Unterlagen für Launch von Internetsatelliten bei der FCC ein

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

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