Adobe launcht Commerce Cloud und setzt auf Magento-Ressourcen

Mit der neuen Commerce Cloud erlaubt Adobe die Nutzung verschiedenster Tools, eines neuen Dashboards und lieferte eine Integration des Amazon Marketplace.

Adobe CEO Shantanu Narayen, © Adobe

Adobe stellt im Rahmen des unternehmenseigenen Summit seine neue Commerce Cloud vor, die als Teil der Experience Cloud auf Magento Commerce basiert. Vergangenes Jahr hatte Adobe das CMS Magento für 1,68 Milliarden US-Dollar gekauft und damit den Einstieg in den E-Commerce-Sektor signalisiert.

Neue Commerce Cloud von Adobe bietet zahlreiche Möglichkeiten

Die neue Commerce Cloud ist eng an die Analytics, Marketing und Advertising Clouds von Adobe geknüpft. Die Plattform für B2C und B2B-Kunden soll flexibel und skalierbar sein, um E-Commerce-Erfahrungen an verschiedenen Touchpoints zu managen, zu personalisieren und schließlich zu optimieren.

For Adobe, that’s really important because it actually closes the last mile in its Experience offering. It’s no mystery that they’ve been looking at commerce offerings in the past. We’re just super glad that they settled on us,

erklärt Jason Woosley, Adobes VP für Commerce-Produkte und die Commerce-Plattorm sowie Magentos früherer VP für Produkte und Technologie.

Unternehmen erhalten von nun an die Möglichkeit auf verschiedene Angebote zurückzugreifen. Dazu gehört der Enterprise Deployment Service, mit dessen Hilfe die Expertise des Adobe-Teams für Erfolg sorgen soll. Außerdem finden Nutzer Commcerce Dashboards vor, die mithilfe von KI Voraussagen und Optimierungen zu Geschäftsprozessen und Erfahrungen liefern können.

In Sachen Omnichannel ermöglicht die Commerce Cloud die Adaption von Content und Strukturen, welche auf dem Kundenkontext basieren. Dabei unterstützen die Komponenten der Unified API, des Data Models oder etwa des Store Models. Für viele Unternehmen dürfte jedoch spannender sein, dass die Cloud eine direkte Integration in den Amazon Marketplace anbietet. So lassen sich Produktkataloge unmittelbar synchronisieren und Verkäufe über die Plattform können in der Commerce Cloud gemanagt werden. Das erlaubt dann auch den Aufbau von Kundenprofilen basierend auf diesen Verkäufen über Amazon.

Mit der Unterstützung der Ressourcen der Magento Commerce Services wie Commerce Pro ist Adobes neue Commerce Cloud in der Lage, verschiedene Anwendungsszenarien für aktuelle und potentielle neue Nutzer abzudecken.

Außerdem gab Adobe auf dem Summit bekannt, dass man eine Partnerschaft mit Microsoft und LinkedIn eingeht, um Account-basierte Erfahrungen in das Marketing integrieren zu können.

Adobe stellt neue Commerce Cloud vor

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

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