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Talk to Spotify: Sprich oder schreib jetzt mit der KI über Musik und Podcasts

Talk to Spotify: Sprich oder schreib jetzt mit der KI über Musik und Podcasts

Larissa Ceccio | 15.07.26

Spotify führt mit Talk to Spotify einen KI-Dialog für Musik, Podcasts und Hörbücher ein. Statt Suchbegriffe einzugeben, können Nutzer:innen der KI einfach sagen oder schreiben, worauf sie Lust haben – von neuen Songs bis zu Fragen zu Artists, Podcasts oder Hörbüchern.

Statt durch Playlists zu scrollen oder Suchbegriffe einzutippen, können Nutzer:innen Spotify künftig einfach sagen oder schreiben, worauf sie gerade Lust haben. Mit der neuen Funktion Talk to Spotify können erste Premiumnutzer:innen schon jetzt direkt mit der KI kommunizieren, um Musik zu entdecken, Fragen zu Songs, Künstler:innen, Podcasts und Hörbüchern zu stellen oder den eigenen Hörverlauf zu erkunden. Spotify demonstriert die neue Funktion in einem kurzen Video im Blog sowie in einem Beitrag auf Threads.

Auf Threads ansehen

Mit Talk to Spotify integriert Spotify KI-gestützte Dialoge direkt in die Suche. Die KI berücksichtigt dabei unter anderem den Hörverlauf, Playlists und häufig gehörte Songs, um Empfehlungen besser an den persönlichen Musikgeschmack anzupassen. Für Nutzer:innen in Deutschland ist die Funktion bislang noch nicht verfügbar. Sie startet zunächst als Beta für Premiumabonnent:innen ab 18 Jahren in den USA, Irland und Schweden auf iOS und Android.

Erst vor Kurzem hat Spotify mit den Verified by Spotify Badges mehr Transparenz bei Podcasts geschaffen. Nutzer:innen erkennen in der Suche und auf Show-Seiten, ob ein Podcast tatsächlich von einer Person, Marke oder einem Medium stammt. Damit will Spotify das Vertrauen stärken und KI-generierten Imitationen entgegenwirken.



Spotify bringt grünen Haken für Podcast-Verifizierung

Podcast-Ansicht auf Smartphone Mockup mit Haken in grünem Label daneben, blau-grüner Farbverlauf im Hintergrund
© Spotify via Canva


Talk to Spotify beantwortet Fragen und kennt deinen Musikgeschmack

Mit Talk to Spotify ersetzt Spotify in vielen Situationen die Suche über Suchbegriffe durch einen KI-Dialog. Statt einzelne Begriffe einzugeben, können Nutzer:innen einfach ansagen oder schreiben, was sie gerade hören möchten. Anschließend lässt sich die Musikauswahl im Gespräch Schritt für Schritt verfeinern. Spotify nennt beispielsweise den Sprachbefehl „Play some artists I haven’t heard before“. Danach kann die Auswahl etwa auf neuere Songs eines bestimmten Artists oder eine energiegeladenere Stimmung eingegrenzt werden. Gefällt ein Titel, lässt er sich direkt speichern, zur Warteschlange hinzufügen oder du kannst dem entsprechenden Artist folgen.

Die Funktion beantwortet außerdem Fragen zu Songs, Alben, Künstler:innen und Genres. Spotify nennt als Beispiel die Frage „What is the inspiration behind Dua Lipa’s Radical Optimism?“. Die KI liefert Hintergrundinformationen zu Songs und Alben, nennt Veröffentlichungsdaten, erklärt Musikgenres und verweist auf verwandte Artists sowie weitere passende Inhalte. Auch Podcasts und Hörbücher unterstützt die Funktion. Während der Wiedergabe können Nutzer:innen Fragen zu Autor:innen, Gäst:innen oder behandelten Themen stellen, ohne die App verlassen zu müssen.

Talk to Spotify greift außerdem auf Playlists, Lieblings-Artists, häufig gehörte Songs und den Hörverlauf zu. So kann die KI unter anderem beantworten, wann ein Song erstmals gehört wurde, welche Genres zuletzt besonders häufig gehört wurden oder welche Künstler:innen den eigenen Musikgeschmack geprägt haben. Spotify will Nutzer:innen damit eine neue Möglichkeit bieten, den eigenen Musikgeschmack zu erkunden.

Auch für Artists und Hosts dürfte die Bedeutung KI-gestützter Empfehlungen weiter zunehmen. Schon heute entscheiden Algorithmen maßgeblich darüber, welche Inhalte Nutzer:innen überhaupt entdecken und anschließend streamen. Mit Talk to Spotify könnte die KI für noch mehr Menschen zur ersten Anlaufstelle bei der Entdeckung neuer Inhalte werden. Für Für Musikschaffende, Podcast Hosts und andere Creator dürfte es deshalb künftig noch wichtiger werden, nicht nur in Playlists oder Suchergebnissen sichtbar zu sein, sondern auch von der KI als passende Empfehlung ausgewählt zu werden.



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