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Meta Muse ist da: Persönlicher AI Agent mit Avatar und WhatsApp-Nutzung

Meta Muse ist da: Persönlicher AI Agent mit Avatar und WhatsApp-Nutzung

Niklas Lewanczik | 09.09.26

Meta launcht mit Muse einen neuen eigenen AI Agent. Er kann diverse Aufgaben für dich übernehmen und lässt sich mit viel genutzten Apps verknüpfen. Muse ist jetzt im Roll-out und steht zum Testen bereit.

UPDATE

Metas persönlicher AI Agent Muse ist öffentlich vorgestellt worden. Diese KI-Assistenz soll nicht nur mit dir chatten, sondern mithilfe eines integrierten Computers und eigenen Browsers vielfältige Aufgaben eigenständig für dich übernehmen können. Das erklärt Head of Instagram Adam Mosseri, der auf Instagram selbst seinen Agent namens Max vorstellt. Denn User können Muse quasi mit einem Avatar verknüpfen, den sie selbst hinsichtlich Design und Kommunikationsmodus anpassen. Und sie können diesem einen Namen geben.

Darüber hinaus soll Muse sich Chat-Kontexte und Interaktionen merken, sogar arbeiten, wenn User nicht in der App sind, und dank der Verknüpfung mit viel genutzten Apps wie Gmail oder Instagram diverse To-dos auf sich nehmen.

Bevor Muse – oder die Agent-Version mit deinem gewählten Namen – etwas Kritisches für dich macht, etwa Einkäufe tätigt, musst du im Review-Prozess deine Bestätigung geben. User können die neue Agent-Version über die Meta Website bereits starten und testen. Darauf verweist auch Metas Chief AI Officer Alexandr Wang, der den neuen Agent auf Threads vorstellt.

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Der Standalone AI Agent, der jetzt als App verfügbar ist, lässt sich sogar via WhatsApp einsetzen. Wie umfangreich das Nutzungsspektrum ist, zeigt Designer Alex Cornell in einem Informationsvideo zur Neuheit.

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Wer Muse zum Beispiel zum Shoppen benutzt, stößt dabei bereits auf Produkte aus den Katalogen der Shopify Merchants. Denn diese sind mit ihrem Angebot bereits in die AI-Erfahrung integriert. Kauft ein User ein Produkt aus diesem Kosmos, wird der Checkout direkt in der Muse App abgewickelt.

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Erfahre auf Metas dedizierter Website zu Muse noch mehr über den neuen AI Agent.

Dieser Beitrag erschien erstmals am 8. September 2026.



Die Zukunft ist für alle,

betont Meta CEO Mark Zuckerberg in seinem jüngsten Text, der die Branche und alle Digital-User auf eine positive AI-Zukunft einstimmen soll. Ihm zufolge wird die sogenannte „Superintelligence“ zu einer der wichtigsten Technologien der Geschichte avancieren. Dazu sollen Metas diverse KI-Systeme, -Modelle und -Tools beitragen. Während der Konzern den Launch der AI-Agent-Plattform mit dem Arbeitstitel Hatch plant und stets neue Modelle der 2026 gestarteten KI-Modellreihe Muse an den Start bringt, wird auch ein neuer Standalone Agent für die Öffentlichkeit präsentiert. Der persönliche AI Agent Muse wurde jüngst getestet und ist jetzt da.



Meta bringt Muse Spark 1.2 und Muse Code als Coding Harness

Meta-Schriftzug neon, pinkfarben,
© Penfer – Unsplash


Was Metas AI Agent Muse zu bieten hat: Einkäufe und Reservierungen, Ideen und App Connects

Der neue AI Agent von Meta heißt Muse, gemäß der neuesten Modellreihe, analog zu Gemini von Google. Zunächst war der Agent nur in einem internen Test. Inzwischen gibt es einen limitierten Betatest. Darauf verweist TestingCatalog und führt sogar an, dass es neuerdings eine Funktion für Einladungs-Links gibt, die Test-User weitergeben können. Verfügbar ist der Test aktuell nur in den USA sowie Saint Kitts und Nevis.

Doch ein baldiger Roll-out für mehr User könnte folgen, samt eigener App. Denn es gibt im App Store bereits einen Eintrag für den Muse Agent von Meta, in dem schon 38 unterstützte Sprachen inklusive Deutsch angeführt werden. Darin heißt es, dass Muse Usern vielfach Arbeitsaufgaben abnimmt.

Muse is your personal assistant and gets things done, always working on what matters to you. It manages email, books dinners, tracks budgets, and finds deals, with your approval.

Dazu werden verschiedene Nutzungsszenarien aufgerufen. User sollen Geld besser verwalten können, weil Muse Ausgaben trackt, Abonnements verwaltet oder cancelt und bei automatisierten Ausgaben oder KI-basiertem Shopping auf Deals achtet und Nachfragen beim User stellt.

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Muse soll Ausgaben verwalten und dabei nach Bestätigung fragen, © Meta

Ein weiteres Einsatzszenario ist die dauerhafte Bearbeitung von Aufgaben, auch bei geschlossener App. Zudem können User Aufgaben wie Buchungen oder Reiseplanung und dergleichen samt Recherche an den Agent auslagern.

Als Support dient zudem die Verbindung mit Apps, die User ohnehin nutzen. Das können Gmail und der Kalender, aber auch OpenTable, Peloton, Instagram oder Facebook sein.

Apps lassen sich bei Muse einfach verknüpfen, © Meta
Apps lassen sich bei Muse einfach verknüpfen, © Meta

Die Einsatzoptionen sind vielfältig und dürften sich künftig nur erweitern. Für den Einsatz der App wird mindestens iOS 18 benötigt. Eine Desktop-Version könnte nach dem offiziellen Launch der App ebenfalls folgen. Meta User könnten mit Muse zahlreiche Aufgaben automatisieren und sollen vom Agent sogar Vorschläge dafür bekommen, was dieser für jeden persönlichen User bearbeiten kann. Konkrete Vorschläge basierend auf vorherigen Interaktionen oder Eingaben helfen langfristig weiter.

Noch ist Muse nicht offiziell ausgerollt, die Integration mit einer ersten Version im App Store deutet aber auf eine weit fortgeschrittene Entwicklung hin. Muse würde nach dem Launch mit Agents wie Claude Cowork und ChatGPT Work sowie Gemini Spark konkurrieren.



Meta launcht Muse Spark 1.3 und fordert GPT-5.6 Sol und Opus 5 heraus

Abstrakte blaue Linien und Pfeile auf schwarzem Hintergrund visualisieren Datenflüsse und komplexe KI Workflows rund um Meta Muse Spark 1.3.
© Meta


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