Technologie
Meta Muse im Test: Persönlicher AI Agent für Mails, Shopping, Social Media

Meta Muse im Test: Persönlicher AI Agent für Mails, Shopping, Social Media

Niklas Lewanczik | 08.09.26

Bald möchte Meta mit Muse einen neuen eigenen AI Agent launchen. Er kann diverse Aufgaben für dich übernehmen und lässt sich mit viel genutzten Apps verknüpfen. Muse ist bereits im Test und im App Store zu finden.

Die Zukunft ist für alle,

betont Meta CEO Mark Zuckerberg in seinem jüngsten Text, der die Branche und alle Digital-User auf eine positive AI-Zukunft einstimmen soll. Ihm zufolge wird die sogenannte „Superintelligence“ zu einer der wichtigsten Technologien der Geschichte avancieren. Dazu sollen Metas diverse KI-Systeme, -Modelle und -Tools beitragen. Während der Konzern den Launch der AI-Agent-Plattform mit dem Arbeitstitel Hatch plant und stets neue Modelle der 2026 gestarteten KI-Modellreihe Muse an den Start bringt, wird auch ein neuer Standalone Agent für die Öffentlichkeit vorbereitet. Der persönliche AI Agent Muse wird bereits getestet.



Meta bringt Muse Spark 1.2 und Muse Code als Coding Harness

Meta-Schriftzug neon, pinkfarben,
© Penfer – Unsplash


Was Metas AI Agent Muse zu bieten hat: Einkäufe und Reservierungen, Ideen und App Connects

Der neue AI Agent von Meta heißt Muse, gemäß der neuesten Modellreihe, analog zu Gemini von Google. Zunächst war der Agent nur in einem internen Test. Inzwischen gibt es einen limitierten Betatest. Darauf verweist TestingCatalog und führt sogar an, dass es neuerdings eine Funktion für Einladungs-Links gibt, die Test-User weitergeben können. Verfügbar ist der Test aktuell nur in den USA sowie Saint Kitts und Nevis.

Doch ein baldiger Roll-out für mehr User könnte folgen, samt eigener App. Denn es gibt im App Store bereits einen Eintrag für den Muse Agent von Meta, in dem schon 38 unterstützte Sprachen inklusive Deutsch angeführt werden. Darin heißt es, dass Muse Usern vielfach Arbeitsaufgaben abnimmt.

Muse is your personal assistant and gets things done, always working on what matters to you. It manages email, books dinners, tracks budgets, and finds deals, with your approval.

Dazu werden verschiedene Nutzungsszenarien aufgerufen. User sollen Geld besser verwalten können, weil Muse Ausgaben trackt, Abonnements verwaltet oder cancelt und bei automatisierten Ausgaben oder KI-basiertem Shopping auf Deals achtet und Nachfragen beim User stellt.

©
Muse soll Ausgaben verwalten und dabei nach Bestätigung fragen, © Meta

Ein weiteres Einsatzszenario ist die dauerhafte Bearbeitung von Aufgaben, auch bei geschlossener App. Zudem können User Aufgaben wie Buchungen oder Reiseplanung und dergleichen samt Recherche an den Agent auslagern.

Als Support dient zudem die Verbindung mit Apps, die User ohnehin nutzen. Das können Gmail und der Kalender, aber auch OpenTable, Peloton, Instagram oder Facebook sein.

Apps lassen sich bei Muse einfach verknüpfen, © Meta
Apps lassen sich bei Muse einfach verknüpfen, © Meta

Die Einsatzoptionen sind vielfältig und dürften sich künftig nur erweitern. Für den Einsatz der App wird mindestens iOS 18 benötigt. Eine Desktop-Version könnte nach dem offiziellen Launch der App ebenfalls folgen. Meta User könnten mit Muse zahlreiche Aufgaben automatisieren und sollen vom Agent sogar Vorschläge dafür bekommen, was dieser für jeden persönlichen User bearbeiten kann. Konkrete Vorschläge basierend auf vorherigen Interaktionen oder Eingaben helfen langfristig weiter.

Noch ist Muse nicht offiziell ausgerollt, die Integration mit einer ersten Version im App Store deutet aber auf eine weit fortgeschrittene Entwicklung hin. Muse würde nach dem Launch mit Agents wie Claude Cowork und ChatGPT Work sowie Gemini Spark konkurrieren.



Meta launcht Muse Spark 1.3 und fordert GPT-5.6 Sol und Opus 5 heraus

Abstrakte blaue Linien und Pfeile auf schwarzem Hintergrund visualisieren Datenflüsse und komplexe KI Workflows rund um Meta Muse Spark 1.3.
© Meta


Stelle OnlineMarketing.de als bevorzugte Quelle auf Google ein

Wenn du OnlineMarketing.de auf Google als bevorzugte Quelle einstellen möchtest, um auch in den Schlagzeilen auf Google immer aktuelle News und Tipps aus der Welt des Marketing und der Tech-Entwicklungen zu finden, kannst du einfach die Google-Quelleneinstellungen aufrufen und die Seite anwählen. Über das Stern-Icon neben den Top Stories kannst du ebenfalls bevorzugte Quellen für die spätere Suche speichern.

Kommentare aus der Community

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*
*