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Technologie
Brave Search: Alternative zu Google und Co. in der Betaversion gelauncht
Betaversion von Brave Search, Screenshot Brave Search

Brave Search: Alternative zu Google und Co. in der Betaversion gelauncht

Niklas Lewanczik | 23.06.21

Das Unternehmen hinter dem auf Datenschutz konzentrierten Browser Brave bietet jetzt auch eine Suchmaschine an. Dabei setzt Brave Search auf einen eigenen Index und nutzt weder Tracking noch User-Profile.

Auf dem von Google beherrschten Markt der Suchmaschinen gibt es einen neuen Player: Brave Search. Die Betaversion ist jetzt gestartet, nachdem das Unternehmen im März die Übernahme der Suchmaschine Tailcat bekanntgegeben hatte. Über 100.000 User haben sich bereits für den frühen Zugang und die Testphase registriert. Brave bietet mit dieser Search-Alternative ein Modell an, das sich stark auf die Privatsphäre der User konzentriert. Dazu wurden sieben Prinzipien aufgestellt.

Brave möchte komplett anonyme Suchen ermöglichen – ohne Tracking und mit vielen Auswahlmöglichkeiten

Auf dem eigenen Blog erklärt Brave, dass inzwischen 32 Millionen User pro Monat auf den datenschutzzentrierten Browser des Unternehmens zugreifen. Diesen, aber auch allen anderen Nutzer:innen, möchte das Unternehmen mit der neuen Suchmaschine eine Alternative zu den etablierten Playern wie Google, Bing oder auch Yahoo liefern. Dabei wird ein eigener Index zugrunde gelegt, während weder die User noch deren Suchen oder Klicks getrackt werden.

Sieben Prinzipien sollen dafür sorgen, dass Brave Search als sichere Option für User infrage kommt:

  1. Privatsphäre: User werden nicht getrackt, es werden keine User-Profile erstellt.
  2. User first: Die User sollen stets vor Advertising und Datenunternehmen und damit im Fokus stehen.
  3. Unabhängigkeit: Brave nutzt einen eigenen Search Index, um häufige Suchanfragen privat und ohne Abhängigkeit von anderen Unternehmen zu beantworten.
  4. Auswahl: Bald können User zwischen einer kostenfreien, Ad-gestützten, und einer Bezahlversion auswählen.
  5. Transparenz: Die Suchmaschine nutzt keine geheimen Methoden oder Algorithmen, und bald sollen offene Ranking-Modelle, von der Community mitbestimmt, Diversität fördern und Zensur oder voreingenommene Algorithmen ausblenden.
  6. Nahtlosigkeit: Das Zusammenspiel des Brave Browsers und der Suchmaschine soll zu einer gesteigerten Privatsphäre in der Nutzung beitragen.
  7. Offenheit: Brave Search soll bald auch als Grundlage für andere Suchmaschinen dienen können.

Brendan Eich, CEO and co-founder of Brave, erklärt zur neuen Suchmaschine:

Brave Search is the industry’s most private search engine, as well as the only independent search engine, giving users the control and confidence they seek in alternatives to big tech.

Brave Search ermöglicht anonymisierte Suchen und macht transparent, wie Suchresultate zustande kommen. Die Betaversion der Suchmaschine ist weltweit für alle (im Web, bei Android und iOS) verfügbar. Während der Betaphase werden Usern hier keine Ads angezeigt.

So sieht eine Suche bei Brave Search aus
So sieht eine Suche bei Brave Search aus, Screenshot Brave Search

Alle weiteren Informationen und Details zur Search-Alternative kannst du auf dem Blog des Unternehmens nachlesen.

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