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Technologie
Apple launcht die Vision Pro und plant großes KI-Update

Apple launcht die Vision Pro und plant großes KI-Update

Caroline Immer | 06.02.24

Es ist so weit: Apples revolutionäre AR-Brille Vision Pro ist auf dem Markt. Zudem kündigte CEO Tim Cook ein umfassendes KI-Update für dieses Jahr an.

Im Januar verkündete Apple den Verkaufsstart der AR-Brille Vision Pro – und nun ist es so weit: Die Vision Pro ist auf dem Markt – vorerst aber nur in den USA. CEO Tim Cook verglich die Einführung sogar mit dem Launch des iPhones. Das Tech-Unternehmen entwickelte eigenen Angaben zufolge mehr als 600 neue Apps speziell für die Vision Pro.



Apple Vision Pro:
Die Grenzen von Displays und Monitoren gesprengt

© Apple


Ein Verkaufsstart in anderen Regionen ist bis dato noch nicht angekündigt worden. Die Kosten für das Gerät, das User über visionOS mit über einer Million kompatibler Apps von iOS und iPadOS verbindet, liegen bei mindestens 3.499 US-Dollar. Ob sich der Kauf trotz des hohen Preises lohnt, muss individuell abgewogen werden. TechCrunch-Redakteur Brian Heater, welcher die Vision Pro bereits getestet hat, bezeichnet das Mixed Reality Headset als „work in progress“.

Beitrag von @techcrunch
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Apple plant Kauf von Startup Brighter AI

Der Launch der Vision Pro geht auch mit Risiken und Sorgen einher, etwa bezüglich der Nutzung im Straßenverkehr. Zudem besteht das Risiko von Verletzungen der Privatsphäre bei der – potenziell unbemerkten – Aufnahme von Videos und Fotos mit der Vision Pro in der Öffentlichkeit. Eine mögliche Lösung stellt die Technologie des deutschen Startups Brighter AI dar, welches die Anonymisierung von Gesichtern und Nummernschildern ermöglicht. Laut Quellen, auf welche 9to5Mac sich beruft, plant Apple aktuell den Kauf des Startups.

Anonymisierung von Gesichtern und Nummernschildern durch Brighter AI
Anonymisierung von Gesichtern und Nummernschildern durch Brighter AI, © Brighter AI via 9to5Mac

Wie im Bild zu sehen ist, werden die Gesichter durch Brighter AI nicht mittels Blurring-Methoden verwischt. Stattdessen werden Personen durch eine Änderung ihrer Gesichtszüge unkenntlich gemacht. So bleibt der Look der aufgenommenen Fotos und Videos natürlich, während gleichzeitig die Privatsphäre der erfassten Personen geschützt werden soll.

Gen AI Update noch in diesem Jahr

Im Oktober 2023 wurde bekannt, dass Apple die Einführung umfassender Gen-AI-Lösungen für diverse Dienste plant – darunter Siri und iOS. Dies ging aus Informationen, welche dem Apple-Experten und Bloomberg-Reporter Marc Gurman vorlagen, hervor. Bei Apples Earnings Call zum aktuellen Quartal bestätigte der CEO Tim Cook nun, dass das Unternehmen an generativen KI-Features arbeite, welche die Kund:innen noch dieses Jahr erreichen sollen. Apple investiere „enorm viel Zeit und Mühe“ in Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz, erklärte Cook:

As we look ahead, we will continue to invest in these and other technologies that will shape the future. That includes artificial intelligence, where we continue to spend a tremendous amount of time and effort, and we’re excited to share the details of our ongoing work in that space later this year.

Siri als „ultimative virtuelle Assistentin“

Nähere Details verriet der Apple CEO im Rahmen des Calls noch nicht. Es sei Apples Modus Operandi, erst nach getaner Arbeit über diese zu sprechen. Apple User können zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr mit näheren Angaben rechnen. Insgesamt sieht Cook generative KI als große Möglichkeit für das Unternehmen:

I think there’s a huge opportunity for Apple with generative AI and with AI.

Erste Einblicke in die potenziellen Neuerungen gab der Leaker Revegnus bereits im November 2023 auf X. So soll Apple aktuell eine Transformation der Sprachassistentin Siri mittels eines Large Language Models (LLM) umsetzen, welche Siri zur „ultimativen virtuellen Assistentin“ mache.

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