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Social Media Marketing
YouTubes Shorts Fund kommt nach Deutschland

YouTubes Shorts Fund kommt nach Deutschland

Nadine von Piechowski | 20.12.21

Googles Videoplattform erweitert den Shorts Fund und macht es für Shorts Creator in 70 weiteren Märkten finanziell deutlich attraktiver, ihren Content zu teilen.

Kurz vor Weihnachten macht YouTube den Shorts Creatorn weltweit ein verfrühtes Geschenk. Denn der Shorts Fund ist ab sofort in 70 weiteren Ländern verfügbar – darunter auch Deutschland, Italien und Österreich. YouTube verkündete die Erweiterung via Twitter:


Anfänglich war es nur für Creator in den USA möglich, Geld aus dem Short Fund zu erhalten. Im September 2021 weitete YouTube den Fonds auf 30 weitere Märkte aus. Deutschland war damals nicht dabei. Nun, kurz vor Jahresende, dürfen sich auch Shorts Creator hierzulande über künftige finanzielle Zuwendungen von der Google-Tochter freuen.

So qualifizierst du dich für den Shorts Fund

Shorts sind YouTubes Antwort auf den kometenhaften Aufstieg der Bytedance App TikTok. Um populären Creatorn einen Anreiz zu geben, ihre Kurzvideos bei YouTube zu posten, rief die Google-Plattform einen Fonds ins Leben. Shorts Creator, die sich für diesen qualifiziert haben, werden von YouTube benachrichtigt und können monatlich eine Zahlung zwischen 100 und 10.000 US-Dollar erhalten. Wie sich Accounts genau für eine Auszahlung qualifizieren, gibt YouTube nicht preis. Auf der YouTube-Hilfeseite heißt es lediglich:

Die Kanäle müssen in den letzten 180 Tagen mindestens ein geeignetes Kurzvideo hochgeladen haben.

Die Kanäle müssen sich an die Community-Richtlinien, Urheberrechtsbestimmungen und Monetarisierungsrichtlinien von YouTube halten.

Kanäle, die Videos mit Wasserzeichen oder Logos von anderen Social-Media-Plattformen, Inhalte aus anderen Quellen (wie unbearbeitete Clips aus Filmen oder TV-Sendungen) oder Videos, die von anderen Kanälen neu hochgeladen werden, hochladen, kommen nicht infrage.

Creator müssen mindestens 13 Jahre alt sein, wenn sie in den USA ansässig sind, bzw. das entsprechende Mindestalter im jeweiligen Land / in der jeweiligen Region erreicht haben.

Wenn Creator zwischen 13 und 18 Jahren alt sind, muss ein Elternteil oder Erziehungsberechtigter die Nutzungsbedingungen akzeptieren und ein AdSense-Konto für Zahlungen einrichten, sofern noch keines mit dem jeweiligen Kanal verknüpft ist.

Neben dem Shorts Fund: Neue Analytics und Anzeigeoptionen für Shorts

Doch nicht nur die Creator aus den 70 Märkten, in denen der Shorts Fund nun verfügbar ist, dürfen sich über Neuigkeiten freuen. Denn YouTube verpasst dem Kurzvideoformat neue Analytic Tools. Mit diesen können Creator über das YouTube Studio einsehen, wie häufig ihr Content remixt wurde oder welcher der Clips am erfolgreichsten war.

Die neue Shorts-Rasteransicht, © YouTube
Die neue Shorts-Rasteransicht, © YouTube

Außerdem launcht YouTube das Shorts Align Tool auch für Android. Zuvor war das Ausrichte-Feature nur auf iOS verfügbar. Schlussendlich rollt YouTube für Shorts eine neue Rasteransicht auf dem Profil der Creator aus. Damit werden die Kurzvideos prominent und übersichtlich auf dem Channel ausgespielt.

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