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YouTube revolutioniert Creator Business: BrandConnect wird Creator Partnerships

YouTube revolutioniert Creator Business: BrandConnect wird Creator Partnerships

Marié Detlefsen | 24.03.26

Bei YouTube tut sich etwas: Der Bereich Creator Partnerships erlaubt die Influencer-Suche mit Gemini für Unternehmen.

Die Creator-Ökonomie auf YouTube bekommt ein Update – und zwar eines, das deutlich macht, wie ernst es der Plattform mit der Zukunft von Kooperationen ist. Aus dem bisherigen BrandConnect wird jetzt YouTube Creator Partnerships. Klingt erstmal nach Rebranding? Ist aber mehr als das.

YouTube setzt auf Creator Content

Was früher eher wie ein Feature wirkte, wird jetzt zur zentralen Plattform für Markenkooperationen. Vorgestellt wurde das Ganze im Rahmen des YouTube NewFront, und die Botschaft ist klar: Creator stehen stärker denn je im Mittelpunkt moderner Werbung. Der Grund dafür liegt auf der Hand oder besser gesagt in den Zahlen: 78 Prozent der Zuschauer:innen geben an, dass sie Creatorn auf YouTube am meisten vertrauen, wenn es um Produktempfehlungen geht.

Mit Creator Partnerships bringt YouTube nun alles an einen Ort: Marken können auf einen Pool von über drei Millionen Creatorn aus dem YouTube-Partner:innenprogramm zugreifen. Mithilfe von Gemini sollen passende Kooperationen schneller und präziser gefunden werden. Creator können zusätzlich Einblicke in ihre Kanäle freigeben. Das zahlt sich aus: Wer solche Infos teilt, wird im Schnitt 60 Prozent häufiger in Suchergebnissen angezeigt.

Auch der Kontaktprozess wird vereinfacht. Statt einzelner Anfragen können Marken künftig mehrere Creator gleichzeitig anschreiben und ihre Favoriten in Listen organisieren. In anderen Worten: weniger Chaos, mehr Struktur.

Mithilfe von Gemini sollen schneller passende Kooperationen auf Creator Partnerships gefunden werden (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © YouTube
Mithilfe von Gemini sollen schneller passende Kooperationen auf Creator Partnerships gefunden werden (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © YouTube

Ein weiteres Update betrifft die Nutzung der Inhalte selbst. Mit den sogenannten Creator Partnerships Boosts (früher Partnership Ads) können Marken Creator Content direkt für Kampagnen nutzen, etwa auf YouTube Shorts oder im klassischen Video-Feed. Die Plattform setzt damit stärker auf Daten, KI und vor allem auf die Nähe zwischen Creatorn und ihrer Community.

Doch nicht nur YouTube setzt verstärkt auf Creator. Auch Meta startet eine neue Offensive und will Facebook wieder zur relevanten Creator-Plattform machen. Mehr dazu erfährst du in folgendem Artikel:


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