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Social Media Marketing
YouTube reduziert Original Content – und legt den Fokus auf Shorts

YouTube reduziert Original Content – und legt den Fokus auf Shorts

Caroline Immer | 19.01.22

Strategiewechsel bei YouTube: Die Videoplattform will ihr Format Original Productions nur noch sehr begrenzt fördern. Andere Projekte werden dafür mehr in den Mittelpunkt gerückt.

Das Format YouTube Originals war ein Versuch der Plattform, mit großen Streamingdiensten wie Netflix und Amazon Prime Schritt zu halten. Trotz einiger Hits blieb der ganz große Erfolg aus und YouTube stellte die Original Productions schließlich kostenlos zur Verfügung. Nun hat YouTubes Chief Business Officer Robert Kyncl auf Twitter verkündet, dass die Plattform das Format künftig nur noch begrenzt finanzieren will.

Förderung von Shorts, Black Voices und Live Shopping

Originals, die Teil des Black Voices Fund sowie des YouTube Kids Fund sind, sollen auch weiterhin gefördert werden. Insgesamt wolle die Plattform ihr Augenmerk jedoch auf andere Projekte, wie das Kurzvideoformat Shorts, den Black Voices Fund sowie Live Shopping richten, wie Kyncl erklärt:

[…] with rapid growth comes new opportunities and now our investments can make a greater impact on even more creators when applied towards other initiatives, like our Creator Shorts Fund, Black Voices Fund, and Live Shopping programming to name a few.

Neben dem gewünschten Strategiewechsel ist auch ein personeller Wechsel Grund für den Schritt. YouTubes Global Head of Originals Susanne Daniels verlässt das Unternehmen zum ersten März.

Laufende Shows werden weiterhin unterstützt

Creator, die Teil einer laufenden Originals-Produktion sind, werden in den kommenden Tagen von YouTube kontaktiert. YouTubes Verpflichtung gegenüber bestehenden Shows werde, so Kyncl, anerkannt – eine weitere finanzielle Förderung ist demnach wahrscheinlich. Mit neuen Produktionen ist in Zukunft vermutlich jedoch nicht zu rechnen.

Kyncl betont, YouTube Originals hätten eine zentrale Rolle für das Wachstum der YouTube Creator Economy gespielt. Inhalte wie etwa die Dokuserie Justin Bieber: Seasons konnten viele Millionen Views verzeichnen. Dennoch kommt die Entscheidung YouTubes, den Fokus künftig mehr auf Shorts und andere Projekte zu legen, nicht überraschend. Bereits im vergangenen Jahr förderte YouTube sein Kurzvideoformat mit hohen Zahlungen an Creator.

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