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Social Media Marketing
YouTube Ads und trotzdem keine Einnahmen – warum das jetzt auf einige Creator zukommt
© Azamat E - Unsplash

YouTube Ads und trotzdem keine Einnahmen – warum das jetzt auf einige Creator zukommt

Aniko Milz | 19.11.20

Ein Update der Terms of Service bei YouTube schockiert derzeit Creator. Die Plattform wird ab sofort auch bei Creatorn, die nicht teil des YouTube Partner Programs sind, Ads laufen lassen. Einnahmen erhalten diese davon jedoch nicht.

Viele Creator auf YouTube verdienen mit Einnahmen durch Werbeanzeigen in ihren Videos ein ordentliches Gehalt. Um überhaupt Einnahmen generieren zu können, reicht es jedoch nicht, ein Video hochzuladen. Creator, die Ads vor, in und nach ihren Videos schalten möchten, müssen über das YouTube Partner Program zugelassen werden. Bei Creatorn, die noch nicht zugelassen sind, wurden bisher auch keine Ads ausgespielt. Ab heute ändert sich das jedoch. Wie YouTube bekanntgab, wird das Unternehmen auch bei kleinen Creatorn Ads ausspielen, diese werden jedoch keinen Teil der Werbeeinnahmen abbekommen.

Änderung der Terms of Service

Creator wurden über eine Änderung in den Terms of Service auf die neue Maßnahme aufmerksam. So heißt es dort:

We added this new section to let you know that, starting today we’ll begin slowly rolling out ads on a limited number of videos from channels not in YPP. This means as a creator that’s not in YPP, you may see ads on some of your videos. Since you’re not currently in YPP, you won’t receive a share of the revenue from these ads […].

Um in das Partnerprogramm aufgenommen zu werden, müssen Creator einige Anforderungen erfüllen. So müssen ihre Videos in den vergangenen zwölf Monaten über 4.000 Stunden Watch Time verzeichnet haben und ihr Channel über 1.000 Subscriber zählen.

Creator empört: Mehr Einnahmen für YouTube, keine für die Creator

Mit dem Update kann YouTube nun mehr Ads ausspielen, ohne einen Teil der Einnahmen an die Creator des jeweiligen Videos abgeben zu müssen. Das dürfte die Zahlen im nächsten Quartal deutlich in die Höhe treiben. Schon im vergangenen Quartal hatte YouTube durch Ads über fünf Milliarden US-Dollar an Einnahmen generiert.

Die Creator auf YouTube reagierten nicht begeistert. Zunächst gilt das Update nur für alle User aus den USA. Weiterhin sollen Channel, die sensible Themen wie Politik, Religion, Alkohol oder Glücksspiel behandeln, frei von Ads bleiben. Außerdem möchte YouTube die Performance der Videos im Auge behalten, um zu bestimmen, ob sich die Ads negativ auf die Creator auswirken.

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