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Social Media Marketing
Twitter: Sicherheits-Features für weniger Streit
© Souvik Banerjee - Unsplash

Twitter: Sicherheits-Features für weniger Streit

Aniko Milz | 18.08.21

Zwei neue Features, die derzeit getestet werden, sollen für mehr Sicherheit sorgen. User sollen sich komplett aus Diskussionen entfernen können, außerdem werden irreführende Inhalte einfacher zu melden sein.

Auf Twitter können sich teilweise sehr schnell erhitzte Diskussionen entwickeln. Nun arbeitet das Unternehmen an mehreren Features, die User vor ungewollten Streitgesprächen und vor allem auch Desinformationen schützen sollen. Dazu startete Twitter einen Test, bei dem User, wenn sie einen Tweet melden, als Grund „misleading“ also „irreführend“ angeben können. Zudem sollen Twitter User sich demnächst aus Konversationen, in denen sie markiert sind, entfernen können.

„Ich möchte diese Diskussion verlassen“

Schon im Juni wurde bei Twitter an der sogenannten Unmention-Funktion gearbeitet. Hierbei konnten User ihre Markierungen in anderen Tweets entfernen. Die neue „Leave This Conversation“-Option geht hingegen noch einen Schritt weiter. Statt nur ihre Markierung aus den Tweets entfernen zu können, haben User außerdem die Möglichkeit, zu entscheiden, dass sie auch in folgenden Tweets nicht erwähnt werden möchten. So bekämen sie außerdem keine weiteren Benachrichtigungen über neue Tweets. Dominic Camozzi von Twitter zeigt, wie die Funktion aussehen könnte.

Das Feature wird derzeit noch getestet und verbessert, doch wenn es ausgerollt wird, kann es dafür sorgen, dass User sich schneller aus ungewollten Diskussionen ausklinken und somit sicherer auf der Plattform fühlen können. Eine weitere Neuerung in diese Richtung zeigt eine neue Reporting-Option auf.

Twitter Screenshot – Mashable

Weiteres Verständnis von irreführenden Inhalten

Wenn User sich entscheiden, einen Tweet zu melden, werden sie gebeten, einen Grund anzugeben. Das geht von Desinteresse über Spam bis hin zu gefährlichen Inhalten. Nun ergänzt Twitter hier die Kategorie „irreführend“. Weitergehend können User hier auswählen, in welchem Bereich der Tweet irreführend ist: in Politik, Gesundheit oder Sonstiges. Das Unternehmen möchte durch diese Informationen weiter daran arbeiten, eigene Erkennungsmaßnahmen zu verbessern. Zunächst wird die neue Reporting-Option in den USA, Australien und Südkorea eingeführt, wann sie weltweit ausgerollt wird, konnte Twitter bisher noch nicht offiziell bestätigen.

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