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Social Media Marketing
Storytelling auf TikTok: Mit diesen 6 Frameworks zum Erfolg
© TikTok, Canva

Storytelling auf TikTok: Mit diesen 6 Frameworks zum Erfolg

Niklas Lewanczik | 23.08.21

Damit Unternehmen auf der Trendplattform TikTok authentisch wirken, bieten sich spezifische Storytelling-Formate an. Sechs davon stellt TikTok nun eigens vor.

Authentische Unternehmen können auf TikTok zu Erfolg gelangen. Das zeigen Marken wie Red Bull, Zalando, About You, Amazon Prime oder Just Spices bereits. Doch auch ein Business mit weniger Budget als solche Big Player kann auf TikTok rasch zu Aufmerksamkeit und Followern kommen – dank zielführendem Storytelling, das die User begeistert. Um ihnen Starthilfe zu geben, stellt TikTok sechs Strukturen für ein Narrativ vor und liefert reihenweise Tipps dazu.

Die sechs Frameworks: Von der Produkt-Story bis zum Step-by-Step Guide

Eine stärkere Beziehung zu den Usern und Creatorn von TikTok ist das Ziel vieler Unternehmen, die die App für ihren Auftritt nutzen. Das Storytelling bietet diverse Ansätze, um diese Verbindung zu stärken – zum Beispiel auch dahingehend, dass über Stitches oder Hashtag Challenges die Interaktionen mit dem Business Content gefördert werden können.

In einem Blogpost stellt TikTok selbst nun sechs relevante Formate für das Storytelling vor. Das Framework Nummer eins bezieht sich auf den Klassiker, die Story des Produkts per Video vorzustellen. Bei dieser Option kannst du ein Produkt oder eine Marke samt Message präsentieren. Hierfür bietet es sich an, UGC- oder DYI-Inhalte miteinzubeziehen. Außerdem rät TikTok dazu, Assets zu integrieren, die User des Produkts oder der Marke hervorheben. Zudem solltest du im Video einen Prozess vom Startpunkt über Einsatzoptionen bis hin zu einem Ergebnis darstellen. Ganz wichtig ist dann, im Clip auch einen zielführenden CTA einzubauen, um Usern noch mehr über dich, das Produkt und die Marke erzählen zu können; oder um direkt Verkäufe zu fördern.

Case study: Moss Ball Pets

Einen anderen Ansatz verfolgt das Framework Nummer zwei. Hierbei werden zuerst Ergebnisse präsentiert, wobei der Kreationsprozess dann im Rückblick betrachtet wird. Dieses Beispiel zeigt, wie es geht:

Case study: Tailor Brands

TikTok erklärt, dass neben der einführenden Präsentation eines Ergebnisses auch der Prozess für User relevant sein kann. Diesen kannst du mit Erläuterungen in den Captions und passenden Visuals abbilden. Am Ende des Clips kann erneut das Ergebnis stehen, dann verknüpft mit einem passenden CTA.

Elevator Pitch und Schritt-für-Schritt-Anleitung

Warum sollten User deine Marke oder dein Produkt überhaupt nutzen (oder dem Account folgen)? Du musst ihnen einen Grund geben und den Mehrwert authentisch vermitteln. Dazu eignet sich auch das Framework des Elevator Pitch. Über Captions kannst du eine Message einführen und über Videomaterial die Relevanz oder Effektivität deines Angebots darstellen. Dabei kannst du die Nutzung im Zeitraffer zusammenfassen oder mit schnellen Schnitten viele Produkte zeigen. Emotionen, die Benutzer:innen bei der Nutzung zeigen – wenn sie etwa überrascht oder erstaunt sind – kannst du ebenfalls einblenden; und dann wieder einen sinnvollen CTA integrieren.

Case study: WeMoney

Wenn du insbesondere ein Produkt vorstellen möchtest, bietet sich auch ein Step-by-Step Guide an. Nutze hierfür ein ansprechendes Video und aussagekräftige Captions mit klaren Segmenten für die einzelnen Schritte: Schritt 1, Schritt 2 und so fort. Am Ende kannst du auch Inhalte integrieren, die du in Kooperation mit anderen Usern erhalten hast. Rufe User dazu auf, UGC zu erstellen oder ein Stitch zu machen. Ein CTA sollte auch hier zu mehr Informationen oder Kaufoptionen führen.

Case study: Isle of Paradise

Einfach und alltagstauglich: So machst du dein Produkt populär

Ein weiteres Framework für das Storytelling, das TikTok vorstellt, bezieht sich auf die tägliche Routine der User. Es gibt auf der Plattform ohnehin zahlreiche Videos, die den klassischen „Day in the Life“ widerspiegeln. Erstelle einfach ein ähnliches Visual und integriere dein Produkt. So kannst du zeigen, wie einfach es in die Routine zu integrieren ist. Dabei solltest du die User direkt ansprechen, mit DYI Content oder gar UGC. Mit den Reaktionen anderer Creator kannst du die Alltagstauglichkeit der Produkte im Clip noch untermauern. Ein eindeutiger CTA sollte hier erneut die Optionen und dein Serviceangebot hervorheben.

Case study: Coconut Lane

Wenn ein Produkt einfach in den Tagesablauf zu integrieren sein solle, so muss es auch einfach zu kaufen sein. Du kannst dein Produkt oder dein Angebot insgesamt als überall und jederzeit verfügbar anpreisen. Auch hierfür bietet sich ein Clip an, der die Nutzuung darstellt. Hierbei kannst du betonen, wie User dieses einfach und direkt vor Ort oder digital erwerben (können). Am besten zeigt es diesen Kauf im Rahmen eines alltäglichen Moments, beim Shoppen im Supermarkt oder beim Scrollen auf dem Handy. Bei diesem Storytelling-Ansatz lohnt sich ebenfalls ein passender CTA, der mit Content verknüpft wird, welcher Reaktionen von Usern oder Creatorn zeigt, eventuell sogar via UGC.

Case study: Justmop

Die Vorschläge von TikTok stellen lediglich Basics dar, die Marken dabei helfen können, ihre Präsenz auf der Plattform zu optimieren. Brands sollten dabei beachten, dass sie ihre eigene Content-Sprache entwickeln müssen, um in der App authentisch zu wirken. Dass bewährte Storytelling-Formate dabei aber helfen können, liegt nahe. Immerhin basiert TikTok auch auf dem Konzept, dass populäre Clips, Sounds, Trends etc. übernommen werden. Entscheidend für Marken ist dann, diesen Content-Elementen einen starken neuen Twist zu geben – und das eigene Produkt oder die Marke damit in Szene zu setzen. Vergessen sollten sie jedoch nicht, dass die TikTok Community zu offenkundige Werbung ablehnt; „Don’t make ads. Make TikToks.“ dürfte auch bei organischen Inhalten als Orientierung hilfreich sein. Inspiration kannst du natürlich auch immer bei anderen Marken finden, die auf der Plattform erfolgreich sind.

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