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Social Media Marketing
Social-Media-Frühjahrsputz: How-to für deinen Audit

Social-Media-Frühjahrsputz: How-to für deinen Audit

Kathrin Pfeiffer | 20.01.22

In regelmäßigen Abständen ist ein Social Media Check-up wichtig, um deine digitale Performance zu analysieren. Hier sind neun Anregungen dazu.

New Year, new Me! Um in den sozialen Medien die Person zu verkörpern, die du sein willst, ist es in regelmäßigen Zeitabständen hilfreich, umfassenden Audit für deine Social-Kanäle aufzusetzen. Wir haben dir, inspiriert von Social Media Today und Emplifi, eine neunteilige Checkliste erstellt, um deine Kanäle auf Vordermann zu bringen.

1. Excel-lente Arbeit

Bei der Masse an Social-Media-Plattformen kannst du schnell mal den Überblick verlieren. Wir erinnern an Clubhouse, die ehemalige Trend-App, über die seit Monaten kaum mehr gesprochen wird. Deswegen ist Schritt eins des Social-Media-Frühjahrsputzes, Excel anzuschalten. Schreibe alle Plattformen, auf denen du einen Account hast, auf. Username, URL und Profilbild solltest du ebenfalls in die Tabelle eintragen. So siehst du auf einen Blick, ob dein digitaler Auftritt kohärent ist – und wenn nicht, was ausgebessert werden muss. Ausmisten bedeutet auch, Accounts zu löschen, die du nicht mehr benutzt.

2. Performance-Analyse

Mithilfe von App-eigenen Features wie Insights oder Analyseplattformen kannst du tracken, wie du 2021 performed hast. Im Optimalfall kannst du nachlesen, um wie viel Prozent oder Follower dein Account gewachsen ist. Auch die Interaktionsrate kann dir helfen, deinen Content dieses Jahr zu optimieren.

3. Tracke deine Trends

Neben den eben erwähnten Statistiken gibt es bei den meisten Plattformen die Möglichkeit, deine erfolgreichsten Posts des vergangenen Jahres einzusehen. Anhand dieser kannst du deduzieren, was deine Follower inhaltlich und optisch am meisten interessiert. Vergiss nicht, alle deine Erkenntnisse aufzuschreiben, um den Überblick zu behalten.

4. Auf der anderen Seite des Bildschirms

Für die Zielgruppenanalyse ist es von elementarer Bedeutung zu wissen, wie dein durchschnittlicher Follower aussieht. Alter, aktivste Zeit auf Social Media und Aufenthaltsort kannst du einsehen. Daraus kannst du dir eine Persona basteln. Immer, wenn du einen Inhalt postest, kannst du dir die Frage stellen: Gefällt das meinem durchschnittlichen Follower?

Anhand dieses Wissens kannst du ebenfalls recherchieren, welches die meistgenutzten Plattformen deiner Zielgruppe sind, und dort gegebenfalls auch einen Account anlegen.

5. Konkurrenz

Die Arbeit an dir selbst ist viel Wert. Um dennoch eine klassische Marktanalyse durchzuführen, musst du wissen, was noch angeboten wird. Finde heraus, wer deine Konkurrenz ist, und wie deren Inhalte performen. Welche Inhalte liefern andere Accounts, wie baut die Konkurrenz die Captions auf, wie viele Stories kommen täglich online?

6. Investment Banking

Hast du im vergangenen Jahr in Werbung investiert? Wenn ja, notiere dir, wie viel du auf welcher Plattform ausgegeben hast. Dabei ist der eigentlich wichtigere Punkt, wie diese Zahlungen dein Business beeinflusst haben.

7. Soziale Beziehungen

Gehe deine Inhalte oder Mails durch, und liste auf, mit wem du 2021 kooperiert hast. Um deine Social-Media-Präsenz authentisch zu halten, ist es essentiell zu wissen, wer einen Platz in deinem virtuellen Freund:innenbuch verdient hat. Falls beispielsweise eine Collab mit Creator XY gut funktioniert hat, wäre es sinnvoll, weitere gemeinsame Inhalte zu planen.

Auch im Hinblick auf zukünftige Mitarbeiter:innen ist es praktisch, eine Liste mit deinen virtuellen Beziehungsgeflechten als Cheat Sheet parat zu haben.

8. Wer hat alles einen Schlüssel?

Kennst du das Netflix-Dilemma? Eigentlich ist es dein Account. Auf dem Filmeabend deiner Freundin loggst du dich dann über ihren Laptop in deinen Account ein. Dein Vater fragt, ob er nur kurz einmal ausnahmsweise einen Film ansehen darf – klar, hier ist mein Passwort. Einige Wochen später sitzt du mit Popcorn auf deiner Couch, doch Fehlermeldung: Zu viele Menschen sind in deinem Account, sorry!

Damit das nicht auch auf Social Media passiert, ist es wichtig, Buch über die Leute zu führen, die den Schlüssel zu deinen Accounts haben. Auch regelmäßige Passwortänderungen garantieren, dass du keine blinden Passagiere an Bord hast.

9. Und nochmal!

Ein Frühjahrsputz ist nur gründlich, wenn er mindestens jedes Jahr erneut durchgeführt wird – besser sogar alle paar Monate. Vergiss also nicht, alle sechs bis zwölf Monate erneut diese Liste abzuarbeiten. Dazu kannst du gerne diesen Artikel speichern. Wir von OnlineMarketing.de wünschen dir gutes Gelingen.

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