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Mehr Meta AI zum schlankeren Preis und ein neues Premiummodell: Das können die neuen Meta One-Abos

Mehr Meta AI zum schlankeren Preis und ein neues Premiummodell: Das können die neuen Meta One-Abos

Larissa Ceccio | 27.08.26

Meta One bekommt zwei neue Abostufen, Core und Premium. Core bietet mehr Meta AI-Nutzung, kostet aber nur etwa ein Drittel von Premium. Dafür setzt Premium die Limits höher. Die Extras aus Instagram Plus, Facebook Plus und WhatsApp Plus sind auch integriert.

Meta will endlich mehr Geld mit AI verdienen. Zwei weitere Abostufen sollen dabei helfen: Meta One Core und Meta One Premium. Wer häufig Bilder oder Videos mit KI erstellt oder Meta AI intensiv nutzt, bekommt mit Premium höhere Nutzungslimits. Core richtet sich an Nutzer:innen, die mehr AI-Kapazität als im Basiszugang brauchen, aber nicht direkt zum teuersten Paket greifen wollen. Der App Researcher Radu Oncescu hat die neuen Pakete entdeckt.

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Auf seinen Screenshots aus Rumänien kostet Meta One Core 35,99 RON pro Monat, Meta One Premium 109 RON. Beide Abos lassen sich zunächst einen Monat kostenlos testen. Für Core nennt Meta bislang keine offiziellen Euro- oder US-Dollarpreise und auch keine weiteren bestätigten Märkte.



Von Plus bis Advanced:
Meta One kommt mit 4 Abovarianten

Titelgrafik mit den Logos von Instagram, Facebook, WhatsApp und Meta AI vor hellem Hintergrund als Visualisierung von Metas neuen Plus- und Meta One-Abomodellen.
© Meta


Meta One Core: mehr AI-Nutzung zum kleineren Preis

Ende März hat Meta Instagram Plus, Facebook Plus und WhatsApp Plus eingeführt. Wer die Abos nutzt, bekommt je nach Plattform unterschiedliche Extras, auf Instagram etwa heimliche Story Views und Follower Checks, auf WhatsApp individuelle Klingeltöne und auf Facebook längere Story-Laufzeiten von bis zu 48 Stunden.

Im Mai kam Meta One dazu. Der Konzern führt das neue Abo-Modell inzwischen auch auf der deutschen Hilfeseite auf, testet es laut eigener Angabe aber weiterhin nur eingeschränkt. Meta One Plus, Meta One Essential, Meta One Premium und Meta One Advanced kosten zwischen 7,99 und 49,99 US-Dollar pro Monat und bieten je nach Paket mehr Nutzung von Meta AI, Verifizierung, Reichweitenfunktionen, Analytics und Support.

Jetzt kommen zwei weitere Abos dazu. Meta AI Premium war laut TechCrunch bereits im Mai für erste Nutzer:innen verfügbar. Mit Meta One Core führt Meta nun eine weitere Preisstufe zwischen dem Basiszugang zu Meta AI und Premium ein. Es kostet nur etwa ein Drittel von dem, was Abonnent:innen für Premium zahlen müssen.

Wer Meta AI häufiger nutzt, bekommt mit Core mehr monatliche Kapazität und zusätzliche Möglichkeiten für die Bild- und Videogenerierung. Premium richtet sich an Nutzer:innen mit höherem Bedarf und setzt die Limits entsprechend höher an. In beiden Paketen stecken außerdem Vorteile aus Instagram Plus, Facebook Plus und WhatsApp Plus, darunter ein verbesserter Konto-Support.

Meta muss User und Unternehmen davon überzeugen, für AI zu zahlen

Meta investiert massiv in AI. Bis 2028 will der Konzern laut Reuters mehr als 600 Milliarden US-Dollar in AI-Infrastruktur, Rechenzentren und neue Jobs in den USA stecken. Damit sich diese Investitionen auszahlen, braucht Meta ein lukratives Geschäftsmodell. Hier kommt Meta One ins Spiel. Die verschiedenen Abonnements sollen Erlöse bringen und einen Teil der hohen AI-Kosten über zahlende User auffangen. Das funktioniert aber nur, wenn diese genug nützliche und attraktive Features bieten, damit Nutzer:innen bereit sind, für mehr Meta AI zu zahlen. Das scheint derzeit noch nicht der Fall zu sein.

Auch bei Meta selbst zeigt sich, dass mehr AI nicht automatisch mehr Vorteile bringt. Reuters berichtet, dass Meta Anfang des Jahres plante, bis zu 60 Prozent der Belegschaft durch AI Agents und automatisierte Prozesse zu ersetzen. Dagegen regte sich intern Widerstand, weil viele Beschäftigte Metas AI-Lösungen für weniger zuverlässig und leistungsfähig hielten, als der Konzern nach außen vermittelte. Die internen Zahlen stützen diese Zweifel. Zwar stieg die Zahl der Code-Änderungen an Plattformen und Infrastrukturen im Jahresvergleich um 220 Prozent. Bei Änderungen, aus denen tatsächlich neue oder verbesserte Funktionen für Meta User entstanden, lag das Plus aber nur bei 36 Prozent. Hinzu kommt, dass der Einsatz von AI Agents bei Meta häufiger zu sicherheitsrelevanten Vorfällen führte, darunter Serviceausfälle und mögliche Datenlecks. Im Jahresvergleich nahm die Zahl solcher Vorfälle beim Konzern um 40 Prozent zu.

Wenn Meta intern schon Schwierigkeiten hat, aus mehr AI-Nutzung verlässlich mehr Nutzen zu ziehen und dadurch teils sogar neue Probleme entstehen, stellt sich umso mehr die Frage, ob Nutzer:innen jeden Monat gerade für Metas AI-Dienste zahlen werden. Vor allem im Business-Kontext, denn dort reicht ein überzeugendes AI Feature allein nicht. Entscheidend ist, ob Unternehmen damit nachweisbar effizienter arbeiten, Kosten senken oder bessere Ergebnisse erzielen.



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