Social Media Marketing
Instagram testet Catch up Feature für Stories

Instagram testet Catch up Feature für Stories

Niklas Lewanczik | 17.08.26

Das neue Catch up Feature fasst für User Stories zusammen, die sie bis dato verpasst haben. Es kommt aber zunächst nicht für alle.

Im Stories-Bereich experimentiert Instagram mit einem neuen Feature, das bislang jedoch nicht alle User sehen können. Catch up wird seinem Namen gerecht, liefert Story-Zusammenfassungen und soll die Verweildauer der User hochhalten. Für Creator kann das ebenfalls von Vorteil sein.



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schwarzer und beigefarbener Bereich nebeneinander, darin das alte und das neue Instagram-Wordmark-Logo
© Instagram via Canva


Catch up als Feature nur für iOS User gesichtet

Das neue und noch experimentelle Feature Catch up von Instagram ist bei den ersten Usern aufgetaucht. Der Social-Media-Beobachter und App Researcher Radu Oncescu hat es bereits entdeckt. Er erklärt, dass es sich dabei um ein iOS Feature handelt. In unserem Test mit einem Android-Gerät konnten wir die Funktion bis dato nicht finden. Allerdings gilt das ebenso für den Test mit einem iOS-Gerät in Deutschland.

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Der Social-Media-Experte Matt Navarra, der ebenso wie Radu Oncescu in Europa ansässig ist, hat das Feature aber auch schon sehen und nutzen können. Es ist demnach in einem limitierten Test verfügbar.

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Catch up bildet in diesem Test eine gesonderte Stories-Sammlung. Diese ist direkt im Stories-Reiter in der App zu sehen, neben der eigenen Story und vor neuen Stories von Creatorn. Dabei summiert Catch up Stories von Creatorn, denen die User folgen, die sie aber noch nicht gesehen haben. Das Feature lädt also dazu ein, diverse ungesehene Stories doch noch anzuschauen, um sie nicht zu verpassen. Das kann zum einen die Verweildauer der User in der App erhöhen. Zum anderen könnten Creator dank der Funktion nach und nach noch mehr Story Views erhalten. Ob aber die Nutzer:innen, wenn sie vorab schon entschieden haben, einige Stories nicht anzuschauen, im Catch up-Modus trotzdem auf die Rezeption zugreifen, ist fraglich. Zumindest aber gibt es eine prominent platzierte Option dafür, die zumindest einige testen könnten; und sei es aus Interesse. Bei mehr als drei Milliarden Usern kann das insgesamt zu nennenswerten Views führen – sofern Instagram das Feature umfassend und auch für Android ausrollt.

Eine offizielle Vorstellung der Funktion sowie mehr Details zu einem etwaigen großen Roll-out gibt es noch nicht.



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© Meta via Canva


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