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Social Media Marketing
Instagram arbeitet an API für Third Party Apps
© Solen Feyissa - Unsplash

Instagram arbeitet an API für Third Party Apps

Aniko Milz | 21.09.20

Mit einer neuen API würde Instagram es ermöglichen, Third Party Apps zu erstellen, die die Nachrichten verschiedener Plattformen an einem Ort sammeln.

Eine große Herausforderung von Brands ist es, auf Kundenanfragen zu reagieren und Nachrichten zu beantworten. Vor allem wenn diese über unterschiedliche Plattformen gestellt werden, kann schnell der Überblick verloren gehen. Instagram möchte den Marken auf der Plattform nun eine einfache Lösung für dieses Problem bieten. Wie Business Insider berichtet, arbeitet Instagram an einer neuen API. Diese würde es Entwicklern erlauben, Third Party Apps zu entwickeln, die die Inboxes aller Plattformen vereinen.

Kommunikation mit Kunden an einem Ort

Facebook arbeitet schon lange an der Zusammenführung der eigenen Messenger WhatsApp, Instagram und Facebook Messenger. Vor Kurzem war es Usern mit einem Update möglich, den Messenger mit der Instagram Inbox zu verbinden. Mit der Schnittstelle für Entwickler geht das Unternehmen noch einen Schritt weiter. So könnten Apps entwickelt werden, über die Nachrichten der verschiedenen Plattformen empfangen und versendet werden können. Doch um eine Plattform für jedwede Kommunikation mit Followern und Kunden zu errichten, müssten auch die anderen Kommunikationskanäle eine derartige API zur Verfügung stellen.

Derzeit können Brands auf drei Arten auf die Nachrichten ihrer Follower zugreifen: über die App, die Website oder das Creator Studio. Dass Facebook nun an einer API arbeitet, zeigt, dass das Unternehmen nicht mehr so stark darauf setzt, dass Kunden unter allen Umständen Zeit auf der Plattform verbringen. Stattdessen scheinen Facebook und Instagram sich sicher zu sein, dass Brands ihre Nachrichtendienste weiterhin nutzen werden. Ihnen dabei ein vereinfachtes Erlebnis zu bieten, könnte sich auszahlen. Abzuwarten bleibt, ob Brands tatsächlich auf die Third Party Apps zurückgreifen würden. Doch ehe Instagram beginnt, an einem derartigen Feature zu arbeiten, dürfte sichergestellt worden sein, dass ein Bedarf danach besteht.


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