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Social Media Marketing
Bist du besorgt, dass Bekannte in den Extremismus abrutschen? Facebook testet neues Frage-Popup
© Souvik Banerjee - Unsplash

Bist du besorgt, dass Bekannte in den Extremismus abrutschen? Facebook testet neues Frage-Popup

Nadine von Piechowski | 02.07.21

Facebook experimentiert in den USA mit zwei neuen Popups, mit denen Nutzer:innen Extremismus und gefährlichen Content melden können.

Facebook will verstärkt gegen Extremismus auf der Plattform vorgehen und testet zwei neue Popups. Einer kleinen User-Gruppe in den USA erscheinen ab sofort in einem Prompt folgende Fragen:

  • „Are you concerned that someone you know is becoming an extremist? We care about preventing extremism on Facebook. Others in your situation have received confidential support.“
  • „Violent groups try to manipulate your anger and disappointment. You can take action now to protect yourself and others.“

Über beide Popups gelangen die Nutzer:innen zu einer Hilfe-Website, auf der nicht nur Informationen, sondern auch Kontakte zu Hilfsorganisationen zu finden sind. Wie das Fragenfenster aussieht, zeigt Social-Media-Experte Matt Navarra in einem Screenshot auf Twitter.


Facebook geht nach den gewaltsamen Übergriffen in Washington, D.C. im Januar 2021 stärker gegen Extremismus vor

Facebook, Twitter und Google werden schon seit geraumer Zeit für ihren Umgang mit extremistischen Inhalten kritisiert. Denn die Konzerne haben lange Zeit kritischen Content nicht entfernt und somit riskiert, dass sich radikale Gruppen formieren und negativen Einfluss auf die nicht digitale Welt nehmen. Seit den Übergriffen im Januar 2021, bei denen Trump-Anhänger:innen, die sich zuvor über soziale Netzwerke organisiert haben, gewaltsam in das Capitol in Washington, D.C. eingedrungen sind, stehen die Social-Plattform unter Druck, ihre Content-Richtlinien anzupassen. Das Ziel dabei: Derartige Ereignisse dürfen sich nicht wiederholen. Facebook geht diesem Ziel offensichtlich mit den neuen Popups nach und versucht Extremismus frühzeitig zu erkennen. In einem Statement gegenüber CNet sagte ein Facebook-Sprecher:

This test is part of our larger work to assess ways to provide resources and support to people on Facebook who may have engaged with or were exposed to extremist content, or may know someone who is at risk. We are partnering with NGOs and academic experts in this space and hope to have more to share in the future.

Ob Facebook die Frage-Popups bald für eine größere User-Gruppe, auch außerhalb der USA, ausrollt, bleibt noch unklar.

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