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Social Media Marketing
Nach Einschränkung: Weniger Desinformationen via WhatsApp weitergeleitet
© LoboStudioHamburg - Pixabay

Nach Einschränkung: Weniger Desinformationen via WhatsApp weitergeleitet

Nadine von Piechowski | 28.04.20

WhatsApps Maßnahme, die Weiterleitung von Nachrichten zu beschränken, scheint Wirkung zu zeigen. Ganze 70 Prozent weniger Messages werden seit Anfang April an Kontakte weitergeschickt.

Als Reaktion auf die vermehrte Weiterleitung von Nachrichten seit Beginn der Coronakrise, limitierte Facebooks Messenger-Dienst WhatsApp die Anzahl der Kontakte, an die ein User Nachrichten weiterschicken kann, auf einen Chat. Zuvor konnten Nutzende Messages an fünf Kontakte weiterleiten. Dies begünstigte die Verbreitung von Fake News und Desinformationen, was gerade in Zeiten der Coronapandemie verheerende Auswirkungen auf das Leben der Menschen haben kann. Die Beschränkungs-Maßnahme scheint nun erste Wirkung zu zeigen. In einem Statement gegenüber Forbes verkündete WhatsApp:

Since putting into place this new limit, globally there has been a 70% reduction in the number of highly forwarded messages sent on WhatsApp. This change is helping keep WhatsApp a place for personal and private conversations.

Informationen zum Coronavirus WhatsApp arbeitet mit WHO zusammen

Weltweit nutzen über zwei Milliarden Menschen den Messenger. Durch die hohe Nutzerzahl können Fake News und Desinformationen über WhatsApp schneller und leichter verbreitet werden. Dass das in Zeiten des Coronapandemie negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann, zeigt ein hartnäckiges Gerücht. Unter anderem über WhatsApp wurde verbreitet, dass das Trinken von Bleichmittel das Virus bekämpfen kann. Da das nicht nur falsch ist, sondern auch lebensgefährlich, wurde die Nachricht bereits von sämtlichen Plattformen verbannt. Auch die Beschränkung der Weiterleitung soll der Verbreitung derartiger Falschinformationen entgegenwirken.

Um die WhatsApp User mit verlässlichen Informationen zum Coronavirus zu versorgen, arbeitet der Messenger-Dienst mit der World Health Organization (WHO) und über 50 anderen NGOs zusammen. Außerdem bietet WhatsApp eine Informationswebsite an, auf der sich auch Unternehmen über die Entwicklung der Pandemie informieren können.

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