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SEO - Suchmaschinenoptimierung
So googelst du richtig: 7 praktische Tipps für deine nächste Google-Suche

So googelst du richtig: 7 praktische Tipps für deine nächste Google-Suche

Nadine von Piechowski | 19.07.21

Wer etwas wissen möchte, tippt die entsprechenden Keywords meist einfach in die Google-Suche ein und findet unter den Ergebnissen dann häufig die gewünschte Information. Damit du effektiver und tiefergehender mithilfe des Suchmaschine recherchieren kannst, gibt Google jetzt sieben Tipps.

Google ist wohl der meistgenutzte Online-Dienst der Welt. Was hinter den Kulissen passiert, wenn wir unsere Fragen oder Schlagwörter in die Suchleiste eintippen, erklärte der Suchmaschinenkonzern erst kürzlich. Jetzt zeigt Google den Nutzer:innen, wie sie das Meiste aus ihrer Suche herausholen und so schneller und bessere Ergebnisse bekommen. Wir stellen dir die sieben Tipps des Suchmaschinenunternehmens vor:

Tipp 1: Beginne mit einer einfachen Google-Suche

Google rät dazu, mit einer möglichst einfachen Suchanfrage zu beginnen. Als Beispiel wird auf dem Blog des Unternehmens die Frage „Wo ist der nächste Bäcker“ aufgeführt. Später können dann noch das Keyword „Torte“ und der Ort ergänzt werden. Letzteres sei vor allen Dingen wichtig, wenn die Standortfreigabe auf deinem Gerät nicht aktiviert ist.

Tipp 2: Nutze die Sprachsuche

Obwohl Google meist auch kleine Vertipper oder eine falsche Schreibweise verzeiht und nach dem richtigen Begriff sucht, kann die Eingabe der entsprechenden Keywords manchmal ziemlich umständlich sein. Google rät bei der Suche daher dazu, die Sprachsuche zu nutzen. Auf dem Blog erklärt der Konzern weiter:

Um die Sprachsuche zu nutzen, tippt einfach auf das Mikrofonsymbol. Wenn ihr ein Gerät nutzt, auf dem Google Assistant installiert ist, könnt ihr auch einfach „OK Google“ sagen und eure Suchanfrage somit starten. 

Tipp 3: Gib präzise Keywords ein

Wer nach bestimmten Dingen sucht, sollte auch die entsprechenden Suchbegriffe eingeben. Google rät für eine effektive Recherche dazu, Wörter zu benutzen, die wahrscheinlich auch auf Webseiten vorkommen. Das Beispiel das Konzerns: Anstatt „Ich habe Kopf weh“ einzutippen, sollten User lieber nach „Kopfschmerzen“ suchen.

Tipp 4: Es kommt nicht auf Kleinigkeiten an

Wie bereits erwähnt, verzeiht Google den Usern relativ großzügig Rechtschreibfehler. Deswegen rät der Suchmaschinenkonzern für eine schnelle Suche auch dazu, sich nicht lange den Kopf über die richtige Schreibweise zu zerbrechen. Google schreibt:

Verschwendet keine Zeit damit zu überlegen, wie ein Wort korrekt geschrieben wird. Unsere Rechtschreibprüfung sorgt automatisch dafür, dass jeweils die häufigste Schreibweise eines Wortes verwendet wird. Deshalb korrigiert sie auch Wörter, wenn ihr euch mal vertippt. Auch die Groß- und Kleinschreibung könnt ihr in der Google Suche vernachlässigen. 

Google korrigiert selbstständig die Rechtschreibung, © Google
Google korrigiert selbstständig die Rechtschreibung, © Google

Tipp 5: Beziehe die Antwort nicht in Frage mit ein

Wer eine Frage hat, aber schon die Antwort vermutet, sollte sich zügeln, diese auch in die Suche bei Google einzutippen. Das heißt, wer wissen möchte wie viel ein Elefant wiegt, sollte nicht eintippen „Wiegt ein Elefant 500 Kilogramm?“ , sondern bei der Standardfrage „Wie viel wiegt ein Elefant?“ bleiben. Ansonsten könnte Google die vermutete Antwort mit in die Suche einbeziehen und dir nur Seiten ausspielen, auf denen von Elefanten berichtet wird, die 500 Kilogramm wiegen.

Tipp 6: Die Google-Suche bietet mehr als Text

Eine Frage oder ein paar Schlagwörter sind schnell in die Suchleiste eingegeben und die meisten User begnügen sich dann ausschließlich mit Textantworten, die Google ihnen ausspielt. Dabei ist es häufig effektiver, auch die anderen Such-Features des Services zu nutzen. Der Suchmaschinenkonzern erklärt:

Manchmal ist es ratsam, die zahlreichen anderen Funktionen der Google Suche zu verwenden – insbesondere wenn ihr Inhalte sucht, die von Natur aus visuell sind. Beispiel: Ihr müsst für eine Bewerbung euren Lebenslauf gestalten. Dafür eignet sich die Google Bildersuche hervorragend. Auf einen Blick erhaltet ihr Bilder von Lebensläufen und könnt euch dann weiter zu der Website navigieren, auf der dieses Bild und möglicherweise weitere Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung zu finden sind. Für andere Dinge sind möglicherweise Videos oder Google Books die passenderen Quellen. 

Tipp 7: Nutze alle Google Features, um dir die Suche zu erleichtern

Google ist nicht umsonst eine der meistgenutzten Suchmaschinen der Welt. Der Konzern gehört zu den Big Playern, da er weiß, was die Kund:innen wollen – und das ist eine bequeme und schnelle Suche. Deswegen nimmt Google den Usern viele Dinge bereits durch automatisierte Funktionen ab. Zum Beispiel bei Suchanfragen nach dem Wetter, Events, Währungen und Maßeinheiten oder Übersetzungen. Hierfür müssen die Nutzer:innen meist nur zwei Keywords eingeben – wie beispielsweise „Banane“ und „Spanisch“ – und bekommen dann eine Antwort auf eine spezifische Frage – hier: „Was heißt Banane auf Spanisch?“.

Screenshot von der Google-Suche "Banane Spanisch", © Google
Screenshot von der Google-Suche „Banane Spanisch“, © Google

Die Tipps des Suchmaschinenkonzerns sind nicht neu, geraten aber schnell mal in Vergessenheit, wenn man jeden Tag viele Suchanfragen stellt. Googles Ratschläge können dir da bei der Suche nach Basisinformationen, aber auch nach detaillierten Angaben helfen. Was ist dein Google-Suche-Tipp? Teile ihn mit uns in den Kommentaren.

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