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Google ermöglicht strukturierte Daten für Ankündigungen zum Coronavirus
© Rajeshwar Bachu - Unsplash

Google ermöglicht strukturierte Daten für Ankündigungen zum Coronavirus

Niklas Lewanczik | 01.04.20

Im Zuge der Coronakrise bringt Google für Webmaster ein neues Markup, das diese ab jetzt auf ihrer Seite für Ankündigungen im Kontext von COVID-19 integrieren können.

Schon sehr bald sollen die Suchergebnisse Googles neues Markup zu Corona-bezogenen Ankündigungen anzeigen. Noch haben die strukturierten Daten in diesem Kontext aber keinen Einfluss auf die SERPs. Denn sie befinden sich in der Beta-Phase. Allerdings können alle Seitenbetreiber ab jetzt darauf zurückgreifen und sich entsprechend vorbereiten.

Von der Event-Ankündigung bis zu Qurantäne-Guidelines: Neues Markup bei Google zum Thema COVID-19

Bei Twitter kündigte der Account der Google Webmasters an, dass es nun neue Optionen für Seitenbetreiber gibt, um strukturierte Daten zu integrieren, die sich auf Ankündigungen im Rahmen der aktuellen Coronakrise beziehen. Vor wenigen Wochen hatte Google bereits ein neues Markup für virtuelle, verlegte und gecancelte Events herausgebracht. Jetzt kommen deutlich mehr Optionen hinzu.

Wie eingangs erwähnt, zeigt dieses Markup noch keine Auswirkungen in den SERPs. Dementsprechend ist auch noch nicht klar, wie eine Ankündigung zu einem COVID-19-bezogenen Aspekt in der Suche dargestellt wird.

Alle Webmaster können allerdings schon die Beta-Version der strukturierten Daten nutzen. Vor allem öffentlichen Einrichtungen oder Organisationen soll dieses Markup weiterhelfen. Schulen, Regierungen, Gesundheitsorganisationen und Co. können damit aktuelle Ankündigungen auf ihren Seiten, die sich auf das Coronavirus und seine Auswirkungen beziehen, für die Suche aufbereiten. Beispielsweise wenn Veranstaltungen abgesagt, Einrichtungen geschlossen oder neue medizinische Einrichtungen bereitgestellt werden. Einige Optionen für das Markup bilden die folgenden:

  • Ankündigung einer Shelter-in-Place-Richtlinie
  • Schließungshinweis (etwa zur Schließung einer Schule oder öffentlicher Verkehrsmittel)
  • Quarantänerichtlinien
  • Reiseeinschränkungen
  • Benachrichtigung über ein neues Testcenter mit Drive-Through-Charakter
  • Ankündigung eines Ereignisses, das von offline zu online wechselt; oder dessen Absage
  • Ankündigung überarbeiteter Öffnungszeiten und Einkaufsbeschränkungen
  • Statistiken und Karten zur Ausbreitung der Krankheit

Strukturierte Daten integrieren, um in der Suche up to date zu sein

Googles Suche ist für viele User ein Quell aktuellster Informationen. So ist es nur folgerichtig, dass Websites dort die jüngsten Ankündigungen im Kontext der Coronakrise abbilden können sollen. Um Webmastern bei der Integration zu helfen, hat Google sogar einen Step-by-Step Guide bereitgestellt. Um die eigenen Seiten nach der Integration der strukturierten Daten zu kontrollieren, eignet sich beispielsweise Googles URL-Prüftool.

Auf der Google Developers Website werden diverse Beispiele für das Markup angezeigt. So sieht etwa das Markup für die Ankündigung zur Schulschließung aus:

Markup bei Google für die Ankündigung zur Schulschließung, Screenshot Google
Markup bei Google für die Ankündigung zur Schulschließung, Screenshot Google

Auf der Website werden außerdem die einzelnen Kategorien der strukturierten Daten ausführlich aufgelistet. Wer diese jetzt integriert, bereitet sich damit bereits darauf vor, dass die Ergebnisse in Googles Suche dieses Markup berücksichtigen. Das soll laut Google „in der nahen Zukunft“ der Fall sein.

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