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SEO - Suchmaschinenoptimierung
Google bringt großes Update für Bericht zur Indexabdeckung
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Google bringt großes Update für Bericht zur Indexabdeckung

Niklas Lewanczik | 12.01.21

Für den Bericht zur Indexabdeckung hat Google die Datenausgabe verbessert. So gibt es jetzt etwa den neuen Problempunkt „ohne Inhalt indexiert“.

In der Google Search Console haben Seitenbetreiber:innen die Möglichkeit, nachzuvollziehen wie Google ihre Seiten crawlt und indexiert. Der entsprechende Bericht zur Indexabdeckung ist daher für Webmaster eine wichtige Ressource. Seit der Einführung der neuen Search Console im Jahr 2018 gibt es auch eine neuere Version dieses Berichts. Jetzt hat Google, basierend auf Feedback der Community, Verbesserungen für den Report ausgerollt, der nun noch detaillierter über Probleme informieren soll, welche eine reibungslose Indexierung verhindern.

Genaueres 404 Reporting, neuer Problemtyp und weitere Updates

Neu im Bericht zur Indexabdeckung sind vier konkrete Aspekte. Diese werden auf dem Google Search Central Blog vorgestellt. Dazu zählt zunächst, dass die grobe Kategorie der Crawling-Anomalie als Problemtyp entfernt wird. Dafür werden alle Crawling-Fehler künftig in eine granularere Problemkategorie eingeordnet. Außerdem werden Seiten, die eingereicht, durch robots.txt blockiert und trotzdem indexiert wurden, jetzt nicht mehr als „eingereicht aber blockiert (Fehler)“ angezeigt. Stattdessen wird „indexiert aber blockiert (Warnung)“ angegben.

Des Weiteren führ Google den neuen Problemtyp „ohne Inhalt indexiert (Warnung)“ ein. Dazu heißt es dann im Bericht zur Indexabdeckung:

Diese Seite wird im Google-Index angezeigt, aber Google konnte den Inhalt aus irgendeinem Grund nicht lesen. Dies kann daran liegen, dass auf der Seite Cloaking verwendet wurde oder dass die Seite in einem Format vorliegt, das Google nicht indexieren kann. Hierbei handelt es sich nicht um eine Blockierung durch robots.txt.

Der vierte Punkt des Updates bezieht sich auf das Reporting bei 404-Fehlern. Dieses soll künftig deutlich akkurater sein. Die Veränderungen sind im Bericht zur Indexabdeckung bereits integriert. Webmaster könnten neue Problemtypen also bei der Seitenanalyse bereits ausmachen. Wie gewohnt gibt es die Option, Feedback zum Update an Googles Search Central zu senden, via Twitter oder in der Hilfe-Community für die Google Search Console.

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