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SEA - Suchmaschinenwerbung
Google testet Favicons in Text Ads

Google testet Favicons in Text Ads

Niklas Lewanczik | 25.01.22

In einem Test können Advertiser neben der URL ihrer Text Ad passende Favicons integrieren.

Kannst du bald ein neues visuelles Element nutzen, um Textanzeigen bei Google ins Auge der Suchenden zu rücken? Das Suchmaschinenunternehmen bestätigte, dass derzeit ein Test läuft, um Favicons im Text Ad Header zu platzieren. Die Logos oder Symbole sollen Usern helfen, die werbenden Brands und ihr Angebot in der Suche schneller zu identifizieren.

Bisher nur für manche Advertiser möglich: Favicons im Text Ad Header bei Google

Auf Twitter teilte der SEO Darcy Burk eine Beobachtung zu einem Test bei Text Ads in den Google SERPs. Er sah eine Textanzeige von Essenslieferdienst Uber Eats, bei der ein Pizza-Favicon neben der URL und neben der Ad-Markierung auftaucht. Dass es sich dabei um einen Test handelt, zeichnet sich ab, da im Screenshot eine weitere Ad zu sehen ist, die jedoch nur mit einem generischen Symbol (das schwarz-weiße Weltsymbol) versehen ist.

Ginny Marvin von der Google Ads Liaison bestätigte in einem Antwort-Tweet, dass Google einen entsprechenden Test durchführt:

Die Integration von Logos und Icons in Textanzeigen hatte Google, damals noch unter AdSense, bereits 2013 getestet. Ebenfalls im Test war die Einführung von Favicons in die Autocomplete-Suchvorschläge bei Google im Jahr 2020. In den nicht werblichen Listings zu einzelnen Suchergebnissen tauchen Favicons – zumindest mobil – als visuelle Unterstützung von Marken und Unternehmen schon regelmäßig auf. Der 2020 für den Desktop angekündigte Roll-out des Mobile-Designs hat sich jedoch nicht durchgesetzt.

Das Favicon von OnlineMarketing.de in der mobilen Ansicht, Screenshot Google
Das Favicon von OnlineMarketing.de in der mobilen Ansicht, Screenshot Google

Ob bald alle Advertiser auf die visuelle Optimierung ihrer Text Ads setzen können, dürfte vom Erfolg des Tests abhängen. Sollte die Funktion eingeführt werden, könnten Ads so noch etwas nativer in den SERPs wirken, da sie sich organischen Listings angleichen – wenngleich die Ad-Markierung sie als Werbung auszeichnet.

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