Dein wichtigster Touchpoint zur Digitalbranche.
Dein wichtigster Touchpoint zur Digitalbranche.
Programmatic Advertising
Studie: Earned Advertising ist am wertvollsten
Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Studie: Earned Advertising ist am wertvollsten

Timo Appelles | 18.09.12

Welchen Werbeformen vertrauen User am meisten? Earned Advertising liegt laut einer aktuellen Studie vor Owned Advertising.

Was genau ist eigentlich Earned Advertsing? Also: Stellt ein Unternehmen ein Produkt her, das das Wohlwollen eines Konsumenten gefunden hat, so kann es passieren, dass dieser das Produkt seinen Bekannten empfiehlt. Das Unternehmen hat sich diese Werbung also wegen der guten Qualität des Produkts verdient. Einer Studie von Nielsen zufolge ist diese Form der Werbung für User am vertrauenswürdigsten.

Der Nachteil an Earned Advertsing: Es lässt sich nicht planen. Unternehmen können qualitativ hochwertige Produkte herstellen – und müssen dann hoffen, dass diese Form der Werbung von allein kommt.

Paid Advertising ist die Werbeform, bei der Unternehmen für die Werbung bezahlen. Laut der Studie liegt diese Form beim Kundenvertrauen ganz hinten. Text-Anzeigen auf Mobiltelefonen gelten bei 71 Prozent der Befragten als nicht vertrauenswürdig, Display-Anzeigen auf mobilen Geräten werden von 67 Prozent negativ bewertet. Aber auch Online-Banner, Social Ads und Videowerbung erreichen keine Top-Werte. Paid Avertising liegt also weit hinten, selbst Formen wie z. B. Radiowerbung vertrauen die Kunden mehr.

Owned Advertising steht da schon etwas besser. Dazu gehören z. B. Blogs oder E-Mail-Werbung.

Und nun? Keine Online-Anzeigen mehr schalten und stattdessen auf Earned Advertising hoffen? Die Antwort lautet: nein. Stattdessen sollten Unternehmen die richtige Mischung aus allen Werbesäulen wählen. Zum Beispiel, indem man Usern die Möglichkeit gibt, auf der Website des Unternehmens ihre Reviews zu Produkten zu posten – dann vermischt sich im Optimalfall Earned Advertising mit Owned Advertising.

Tim S. am 19.09.2012 um 01:05 Uhr

Ich halte earned advertising durchaus für planbar.

Wie Mario Burgard in seinem Kommentar schon
sehr gut die Vorgehensweise von Apple beschrieben
hat, so genau kann man diese Wirkung auch planen.

Eben insofern, dass man direkt schon mit dem ersten
Produkt oder dem ersten öffentlichkeitswirksamen
Auftritt einen Eindruck beim Kunden macht, der ihn
fast dazu zwingt, dieses Unternehmen weiterzuemp-
fehlen.

Dennoch kann man es natürlich nicht in Zahlen kal-
kulieren, das ist wahr. Aber welche Dinge kann man
heute noch WIRKLICH in Zahlen messen?

Aus meiner Sicht gibt es niemals sichere und „ver-
lässliche“ Zahlen. Ein bisschen Unsicherheit macht
das Leben ja gerade spannend ;-)

Antworten
Mario Burgard am 18.09.2012 um 14:38 Uhr

Alle ganz großen Unternehmen mit einer klaren Vision von ihren Produkten und ihrem Umgang mit Kunden arbeiten nach dem Prinzip Earned Advertising. Apple. Coca Cola. Star Bucks. McDonalds.
Wo hat man denn schon mal gesehen, dass jemand freiwillig eine weiß glühende Werbung auf dem Rücken seines Laptop trägt? Jep.

Und warum lässt man sich das Logo von Coca Cola tätowieren.

Earned Advertising ist sicher keine Strategie die messbar und kalkulierbar wäre. Langfristig betrachtet ist es aber die einzige wirkliche Kraft. Meine bescheide Meinung.

Antworten
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*