Marketing Strategie

Wie du Videos sinnvoll in dein Content Marketing integrierst

Video-Traffic nimmt aktuell 57% des Internet-Traffics ein – und es wird noch mehr. Wie du Videos für dein Content Marketing richtig nutzt.

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Innerhalb des Content Marketing gibt es einige Möglichkeiten kreativ zu werden. Einer der besten – wenn nicht die beste – ist das Verwenden von Videos. Es gibt drei existenzielle Gründe, weshalb heute kein Weg mehr an Videos vorbei geht:

  • Eine Studie von Cisco besagt, dass Video-Traffic bis zum Jahr 2017 69 Prozent des gesamten Internet-Traffics der Welt ausmachen wird – abgesehen von den ohnehin schon beachtlichen aktuellen Statistik (Video-Traffic macht 57 Prozent des gesamten Traffics aus).
  • Videos schaut man in der Regel auf YouTube. Hinter Facebook ist sie die meist besuchte Seite der Welt. Jeden Monat besuchen eine Milliarde Menschen diese Seite – also wieso nicht auch deine Videos?
  • SEO-Vorteil: YouTube gehört bekanntermaßen zu Google. Ergo wird dein Video-Content auf Youtube auch von Google in seinem Suchalgorithmen erfasst – ein Riesenvorteil, welchen du dir nicht entgehen lassen solltest.

Es sind zwar nur drei, aber dafür umso größere Argumente, weshalb du Videos in deine Marketing-Strategie einbauen solltest. Aber wie überzeugst du mit Videos? Auch dafür gibt es fünf Dinge, die du dich selbst fragen solltest:

 Das Ziel

Zunächst einmal solltest du dir überlgen: Was möchtest du mit deinem Video erreichen? Auf welche Ebene möchtest du deine User erreichen? Erwartest du durch dein Video einen besseren beziehungsweise höheren Verkauf?

Die Zielgruppe

Du musst deine Zielgruppe definieren und vor allem kennen. Wenn du zum Beispiel für die Allianz-Gruppe arbeitest, solltest du nicht unbedingt mit dem Fußballverein Borussia Dortmund werden, denn Allianz wird eindeutig zum Erzfeind FC Bayern München gezählt. Finde also genau heraus, welche Menschen du ansprechen möchtest.

Die Kernaussage

Videos sollten nicht mehr als drei Minuten umfassen, ansonsten wird der User unaufmerksam und deine Nachricht geht ins Leere. Ergo solltest du dafür Sorge tragen, dass deine Kernaussage leicht zu verstehen ist. User sollen sich nach deinem Video nicht fragen, was du eigentlich von ihnen möchtest.

Aktion und Reaktion

Wie bringst du die Zuschauer dazu, aktiv zu werden? Locke sie mit Angeboten, Gutscheinen und stelle ihnen etwas in Aussicht. “Ausverkauf am Montag”, “Rabatt zählt nur noch bis Dienstag”. Durch diese Aufforderungen werden deine User aktiv. Natürlich schadet es nie, einen Call-to-Action in Form eines Links am Ende des Videos einzufügen oder die User darauf hinzuweisen, deinen YouTube-Kanal zu abonnieren, damit sie auch deine nächsten Videos anschauen können.

Am Ball bleiben

Natürlich sollte dein Anspruch nicht darin liegen, die User deiner Videos einmal sehen zu lassen, um dann wieder aus deren Gedächtnissen zu verschwinden. Viel mehr solltest du sie als Kunden gewinnen, indem du an ihre E-Mail-Adressen herankommst. Die einfachsten Wege hierzu sind Gutscheine, Ebooks oder Mitgliedschaften.

Nachdem du das Video erstellt hast, musst du dich der nächsten Aufgabe stellen und dich fragen: Wie bette ich diese nun auf meiner Website ein und lade sie auf YouTube hoch? Auch dafür haben wir Kriterien zusammengefasst, die für die Videopräsentation wichtig sind.

Der Titel

Der Titel ist das A und O des Videos, auch wenn es sich im ersten Moment banal anhört. Aber hast du schon einmal ein Video angeklickt, welches eine enorm langweilige Überschrift beinhaltet? Wohl kaum. Der Titel entscheidet binnen Sekunden, ob das Video angeklickt wird oder nicht. Er darf nicht zu lang sein, also werde kreativ und fasse innerhalb höchstens drei bis vier Wörtern deinen Titel zusammen.

Die Beschreibung

Ebenso wie der Titel, sollte die Beschreibung zum Video kurz gefasst werden. Vor allem aber soll sie neugierig machen. Wenn du zu sehr ins Detail gehst und bereits alles in der Beschreibung zusammenfasst, wieso sollte man sich dann noch das Video angucken? Beschreibe einen Cliffhanger und sorge dafür, dass die User das Video unbedingt ansehen möchten.

Tags

Tags sind quasi Keywords, über die man per externen Daten auf dein Video gelangt (zum Beispiel über Suchmaschinen). Finde also die Wörter, die zu deinem Video passen und in der Internetsprache gängig sind. Insbesondere bei der Vielzahl der Videos auf YouTube, musst du dich von anderen abheben, damit dein Video auch gefunden wird – das SEO auf YouTube ist also nicht zu missachten.

Nur ein Channel oder Vielfältigkeit?

Du stehst natürlich vor der Frage, wie weit dein Video in die Welt hinausgetragen werden soll. Im ersten Moment denkst du eventuell, je mehr desto besser. Aber das ist nicht die Standard-Antwort – von Video zu Video liegt der Vorteil entweder darin, das Video in einem Channel zu festigen oder gleichzeitig über mehrere Kanäle zu verbreiten. Ein Channel hat den Vorteil, dass das Video mehr fokussiert ist. Die Menschen gehen direkt zu deinem Video und deine Abonnenten-Basis ist konzentriert, nicht verteilt übere mehrere Ressourcen. Wiederum haben mehrere Channels den Vorteil, dass du über die Suchanfragen mehrere Ergebnisse mit deinem Video aufweisen kannst.

Vermeide unnötige Keywords

Viagra, Sex, umsonst – das sind Keywords, die (leider) oft dazu benutzt werden, um Internet-Traffic zu generieren. Vermeide dies. So etwas wirkt unseriös und du wirst keine ernsthaften Kunden oder User an Land ziehen können.

Messwerte

Stelle eine Liste von Messwerten zusammen, die für deine Zwecke am sinnvollsten sind: Views, Kommentare, Shares und so weiter.

Optimiere dein Video für Google News

Nichts geht über Google – also sorge dafür, dass dein Video für Google News angepasst ist. Darüber erhältst du im besten Fall die größte Aufmerksamkeit.

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