Social Media Marketing

Weekly Virals – Wenn Humor nicht mehr ausreicht

Viraler Content zeichnet sich durch eine epidemische Verbreitung aus. Humor ist dabei eine wichtige, wenngleich nicht notwendige Zutat. Heute widmen wir uns einer nicht ganz so lustigen Thematik, haben aber durchaus auch lustige Reaktionen aus dem Netz vorzuweisen.

© Gabor Monori | Unsplash.com

Für gewöhnlich suchen wir am Ende der Woche virale Inhalte für euch heraus, die uns in den Sozialen Medien vermehrt über den Weg gelaufen sind und ein lautstarkes Lachen herauskitzeln konnten. In dieser Woche ist das anders.

Thematisch hat sich schon in den letzten Tagen herauskristallisiert, dass es dieses Mal in eine andere Richtung gehen wird, denn immer mehr Publisher sehen nicht mehr einfach nur zu, sondern beziehen, wenn auch auf dem Humorgleis, Stellung. Die Aktion eines der größten deutschen Boulevardmagazine am heutigen Freitag aber hat unsere Weekly Virals-Pläne endgültig über den Haufen geworfen:

#1 Entwaffnend: Bilder sagen mehr als 1.000 Worte

Der Stern hat die Startseite seiner Onlinepräsenz sowie auch seine Social Kanäle für einen Tag lahm gelegt und zeigt auf der Startseite ausschließlich Bilder, die den Krieg in Syrien in seiner ganzen Rohheit abbilden. Die Aktion hat sich in Windeseile über die gesamten Sozialen Netzwerke verbreitet und ist damit mit das Viralste, was wir diese Woche gesehen haben.

Screenshot der Startseite von stern.de am 07.10.2016

Screenshot der Startseite von stern.de am 07.10.2016. Mit einem Klick aufs Bild öffnet sich ein Screenshot der gesamten Startseite.

#2 Auf den Punkt gebracht

Mit diesem Post bezieht Ruthe nicht zum ersten Mal explizit Stellung. Zusätzlich beweist er hier aber auch Schlagfertigkeit. Auf einen weiteren kritischen Kommentar zu seiner Karikatur entgegnet er: „Weißt du, was ein kapitaler Fehler ist? Als Person der Öffentlichkeit in diesen Zeiten keine Stellung zu beziehen. Und genau das mache ich hier. Nicht mehr, nicht weniger. Danke.

#3 Die Gehirne von Z-Promis

Und der größte Shitstorm dieser Woche geht an: Sophia Thomalla. Ja, es ist inzwischen hinreichend erklärt worden und ja, es war angeblich nur ein „Sozialexperiment“ aus der Feder von Micky Beisenherz. Dass das Expermient zu weit ging, und alles andere als lustig war, wurde allen Beteiligten schnell bewusst. Nicht nur, dass sich der Tweet in Windeseile verbreitete. Auch in Windeseile verbreiteten sich die Abstandnahme-Tweets anderer Promis. Der Ursprungstweet der inzwischen geläuterten Thomalla war Grundlage für wiederum sehr witzige Netzreaktionen.

thomalla-beisenherz

Originaltweet ist nicht mehr verfügbar © Twitterperlen

© Snickers für Linkshänder

© Snickers für Linkshänder

#4 Auf nach Sachsen! Moment.

Flixbus hat Tickets nach Sachsen im Sale und geneigte User fragen sich, wer zum jetzigen Zeitpunkt wohl gern einen Ausflug an den Rand der Republik machen will. Flixbus kontert und eröffnet neuen Zielgruppen den Ticketmarkt.

© Flixbus, Facebook

Falls euch das Lachen angesichts der ganzen Tragik im Hals stecken geblieben ist, und zur Auflockerung, haben wir im Anschluss doch noch zwei komische Virals. Weil Wochenende ist und lachen auch eine heilsame Sache ist.

#5 Passend zum Thema: Toiletten.

Wieder mal liefern sich Unternehmen auf Facebook eine tolle Konversation. Die Herren-Pissoirs der Vorstandsetage der Commerzbank bieten einen der besten Ausblicke auf die deutsche Finanzmetropole überhaupt. Der Vorstand gönnt sich, wie auch 1Live findet.

1 Life bei 1Live (Zum Vergößern klicken)

1 Life bei 1Live (Zum Vergößern klicken)

#6 Donuts geliefert, Job bekommen

Und zum Schluss noch etwas Schönes: Das Beispiel vom gefakten Donutlieferanten zeigt, dass man manchmal nur etwas Kreativität an den Tag legen muss, um seinen Traumjob zu ergattern. Der als Donut-Guy bekannt gewordene Lukas Yla kann davon ein Lied singen: Als Donut-Lieferant verkleidet und mit in die Donutbox eingeklebtem Lebenslauf verschaffte er sich Zugang zu potentiellen Arbeitgebern. Mit Erfolg: Er bekam seinen Traumjob und seine Story ging in dieser Woche viral.

Die Bewerbung von Yla, © Adweek

Die Bewerbung von Yla, © Adweek

Über Tina Bauer

Tina Bauer

Studierte Sozialwissenschaftlerin mit Hang zu Online und Marketing. Seit 2014 als Redakteurin & Content Managerin bei OnlineMarketing.de.

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