E-Mail Marketing

Triggered Campaigns: E-Mail Marketing persönlicher und effektiver gestalten

E-Mail Marketer können die Click-Through- und Open-Rates ihrer Werbemails mit Triggered Campaigns deutlich erhöhen. Wie und wann sich das lohnt.

© Flickr / Nick Amoscato, CC BY 2.0

Schon lange wird mit E-Mail Marketing von Unternehmerseite auf Kundengewinnung hingearbeitet. Triggered Campaigns, mittlerweile eines der klassischen Verfahren dieses Marketingzweigs, verspricht mehr Präsenz der Werbebotschaft durch höhere Click-Through- und Open-Rates dank stärkerer Personalisierung.

Was genau sind Triggered Campaigns?

Nach einem Bericht von YesMail kann die E-Mail-Kommunikation bei Marketern unterschieden werden in den Bereich Business as Usual (BAU) und Triggered Campaigns. Zum BAU-Bereich zählen bekannte Mailformen:

  • Launch neuer Produkte
  • Verkaufsbestätigungen
  • Newsletter
  • Kampagnen, die zum Teilen aufrufen

Im Unterschied dazu beinhalten Triggered Campaigns einerseits:

  • Umfragen
  • Willkommensmails
  • Mails im Zusammenhang mit der Einstellung in einem Unternehmen

und dergleichen mehr. Diese Mails werden durch eine bestimmte Aktion vom Kunden ausgelöst und als Kampagnen mit den spezifischen Lebensumständen der Adressaten in Verbindung gesetzt. Zusätzlich gibt es auch Mails bei den Triggered Campaigns, die sich auf das Remarketing beziehen – sei es wenn ein User ein Produkt in den Einkaufswagen gelegt, aber nicht gekauft hat und daran erinnert wird – oder aber Teil von Transaktionen sind, zum Beispiel:

  • Versandinformationen
  • Bestellinformationen
  • Rückerstattungsaufforderungen

Die Bandbreite an Ressourcen ist groß, wenn man bedenkt, dass auch Informationen in Echtzeit zu Sportevents oder zum Wetter Inhalt der Mails sein können.

Warum können Triggered Campaigns das E-Mail Marketing verbessern?

Triggered Campaigns zielen im Vergleich zu den Business as Usual-Mails eher auf eine umgehende Reaktion der Adressaten. Nur zwei Prozent aller 24 Milliarden von YesMail untersuchten Nachrichten aus dem Jahr 2015 waren Triggered Campaigns, aber sie generierten insgesamt vier Prozent jeglicher Opens und sogar neun Prozent aller Clicks. Entscheidend aber sind die knapp zehn Prozent der durch die Mails ausgelösten Bestellungen und vor allem Einkünfte. Daher kann ein gezielter Einsatz von Triggered Campaigns die Präsenz der Werbebotschaft beim Empfänger stark vergrößern – und den Umsatz des Unternehmens steigern.

© YesMail

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Der Bericht zeigt allerdings weiterhin auf, dass Unternehmen sich besonders der Willkommensmails annehmen, um sie personalisiert und relevant zu gestalten – die meisten anderen jedoch vernachlässigen. Wenn auch weitere Mails, die den Triggered Campaigns zuzuordnen sind, von den Marketern mit solch einer Zuwendung bedacht würden, sollten auch diese höhere Click-Through- oder Open-Rates erzeugen.

Wie und wann auf Triggered Campaigns zurückgreifen?

Der Absender muss beim E-Mail Marketing in Form von Triggered Campaigns auf die Situation des Adressaten Rücksicht nehmen. So sollte man ihn nicht nach einem Kauf direkt mit weiteren Angeboten überfordern – das könnte vielmehr nervtötend oder gar gierig wirken –, sondern zum Beispiel auf einen im Warenkorb deponierten, aber nicht gekauften Artikel mit einer entsprechenden Kaufabbruch-Mail reagieren, die ihm das Produkt ins Gedächtnis ruft.

Ein Großteil der Kommunikation im Triggered Campaign-Bereich bietet Möglichkeiten, die noch nicht voll ausgeschöpft sind. Beispielsweise die Account Update-Mails, die von mehr als 50 Prozent der Adressaten geöffnet werden. Hier bietet sich eins von vielen Feldern, auf denen Unternehmen sich einem potentiellen Kunden präsentieren können.

© YesMail

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Wenn Unternehmen nun für den Einsatz von Triggered Campaigns Nutzerpräferenzen ermitteln, können sie ihr E-Mail Marketing immens verbessern. Dazu müssen im Idealfall auch im Voraus schon Daten gesammelt werden, um persönliche Merkmale in die Kommunikation mit einzubeziehen. Auf diesem Wege lässt sich ein engeres Verhältnis zwischen einem Kunden und einem Unternehmen schaffen, dass wiederum durch dadurch optimiertes E-Mail Marketing in Form von spezifischeren Triggered Campaigns weiter gefestigt wird.

Quelle: Kissmetrics Blog

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