Social Media Marketing

Facebook wird zum starken Direct-Response-Kanal

Facebook wird als Direct-Response-Kanal immer wichtiger. Das geht aus einer Kenshoo-Studie hervor.

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(c) flickr / reportergimmi

Branding, Engagement, Direct Response – Facebook wird in diesen Bereichen für Marketer ein immer wichtiger werdender Kanal. Dies lässt sich zumindest aus einer Studie von Kenshoo herauslesen, deren Ergebnisse The Drum zusammengefasst hat.

Die Studie, für die 75 Milliarden Facebook-Anzeigen untersucht wurden, die im ersten Halbjahr über die Kenshoo-Plattform liefen, brachte das Ergebnis, dass die Conversion-Rate bei diesen Anzeigen bei 56,9 Prozent lag. Der Klick-Anteil stieg im Zeitraum zwischen dem ersten und dem zweiten Quartal um 16,4 Prozent und weltweit stiegen die Erlöse für die Werbetreibenden um 28,3 Prozent.

Conversions wurden bei dieser Studie so definiert, dass sie u. a. Offsite-Verkäufe, Likes, Kommentare, Shares und App-Installierungen umfassten. Die Klickrate stieg dabei um 18,5 Prozent, der CPC fiel im zweiten Quartal im Vergleich zum vorangegangenen Quartal um 15,9 Prozent.

Facebook: ein starker Direct-Response-Kanal

Laut Todd Herrold Sr., Director Product Marketing bei Kenshoo, ist dies ein Zeichen dafür, dass sich Facebook zu einem starken Direct-Response-Kanal entwickelt. Er betonte dabei, dass viele Werbetreibende sich bei der Bestimmung der Zielgruppe und dem dazu passenden Targeting immer weiter verbessern würden. Gerade die Ausrichtung auf User, die auf die betreffende Werbeanzeige auch reagieren, sei sehr wichtig.

Nicht zu vernachlässigen sei aber auch, dass Facebook sich in Bezug auf Targeting-Möglichkeiten stark entwickelt habe. In diesem Zusammenhang nannte Herold u. a. den Launch von Custom Audiences, Lookalike Audiences, Partner Categories und natürlich die Facebook Exchange.

Ein Gedanke zu „Facebook wird zum starken Direct-Response-Kanal

  1. Michael Marheine

    Das wird uns noch weiterhin beschäftigen dieses Thema, denn heutzutage ist quasi jeder mit einem Smartphone wirklich mobil im Netz. Ich denke sogar, dass es in absehbarer Zeit – vielleicht mag es ein paar Jahre dauern – noch eine Art zweites Internet geben wird. Eines, welches rein über Funk funktioniert und bei dem alle Geräte quasi ihr eigenes Netz aufbauen.

    Dies würde zum einen die Netzlast der festen Leitungen entlasten, zum anderen wäre auch damit ein Ausfall oder eine Sperre der Zugänge (regional, wie bspw. in Ägypten durchgeführt bei den Unruhen) zu umgehen. Man wäre also auch an Unglücksorten erreichbar, wo sonst keine Verteiler in hohem Maße stehen etc.

    Die Technik gibt es, es bestehen mehrere verschiedene Lösungen bereits, es wird irgendwann die eine oder andere mit Schwung an den Start gehen. Das Festnetz wird nicht verschwinden, aber dann wäre das Netz als solches wirklich „frei“!

    Es bleibt interessant!

    Michael Marheine

    Autor auf diversen eigenen Blogs zu Social Media und Online-Marketing …

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