E-Commerce

SEA-Trends: So entwickeln sich Shopping Ads 2016

Wie viel des Search Budgets wandert in Shopping-Anzeigen bei Google, Bing und Facebook? Wie entwickeln sich die Klicks und deren Kosten? Ein Report gibt Antworten.

© Flickr / Francisco Huguenin Uhlfelder, CC BY 2.0

Marin Software hat einen neuen Report herausgegeben, der Trends im Shopping Ads-Bereich untersucht. Dazu nahm das Ad-Tech-Unternehmen die Performance von Anzeigen bei Google und Bing seit 2014 sowie Facebook seit 2015 unter die Lupe. Beobachtet wurden dafür Händler im eigenen Portfolio, die monatlich mindestens sechsstellig in Shopping-Anzeigen investieren. Insgesamt ergibt sich somit ein valides Bild, das Prognosen für das kommende Quartal zulässt.

Klicks auf Shopping Ads erfolgen zunehmend mobil

Laut den Ergebnissen des „The State of Shopping Ads: 2016 Cross-Channel Marketing Report“ steigen die Investitionen in Shopping-Anzeigen seit 2014 konsequent an. 2016 macht der Anteil dafür am gesamten Search Budget schon 28 Prozent aus. Der CPC bleibt im Jahresvergleich dabei relativ konstant.

Die Mobile Revolution ist auf dem Shopping-Sektor jedoch deutlich zu spüren. Während die Klicks via Desktop und Tablet nahezu unverändert erfolgen, verdoppelten sich die der Smartphone-Nutzer. Über die Hälfte der Klicks auf Shopping Ads stammen mittlerweile von Smartphones.

Das Wachstum der Klicks auf Shopping-Anzeigen nach Endgeräten, © Marin Software

Das Wachstum der Klicks auf Shopping-Anzeigen nach Endgeräten, © Marin Software

Ausgaben für Mobile wachsen stark an

Das rührt natürlich auch daher, dass bedeutend mehr in diesen Sektor investiert wurde. Mehr als ein Drittel des Budgets für Shopping Ads floss in den Mobile-Bereich.

Das Wachstum der Ausgaben für Shopping-Ads nach Endgeräten, © Marin Software

Das Wachstum der Ausgaben für Shopping-Ads nach Endgeräten, © Marin Software

Im Social Shopping Bereich bei Facebook sind beide Werte verständlicherweise noch um einiges höher. Mobile Geräte können hier 90 Prozent der gesamten Ausgaben für Social Shopping-Anzeigen für sich beanspruchen und kommen auf 95 Prozent der Klicks.

Ein Highlight bildet immer die Vorweihnachtssaison, bei der 2015 etwa 85 Prozent mehr Geld in Shopping Anzeigen floss als noch zu Beginn des Jahres. Das Weihnachtsgeschäft fängt immer früher an und schürt mehr Konkurrenz bei der Anzeigenschaltung. Marketer sollten dabei unbedingt im Hinterkopf haben, dass sich Social eher für Reichweite eignet. Die Conversion-Zahlen sehen bei Bing oder Google besser aus.

Shopping Ads werden 37 Prozent der SEA-Klicks ausmachen

Das Technologie-Unternehmen stellt in dem Report eine Prognose für das vierte Quartal 2016 auf.

  • Demnach sind 37 Prozent der Klicks aus dem Bereich SEA dann auf Shopping-Anzeigen zurückzuführen.
  • Die Investitionen in Shopping Ads auf Mobile werden gegen Ende des Jahres einen Anteil von 40 Prozent des gesamten Shopping-Anzeigen Budgets für sich einnehmen.
  • Klicks und Investitionen in Social Shopping Ads gehen hingegen leicht zurück und entsprechen ungefähr dem jetzigen Stand.
  • Klicks und Ausgaben auf dem Sektor generell für Smartphones sieht Marin Software langfristig bei 40 Prozent.

Über Anton Priebe

Anton Priebe

Anton Priebe ist Redaktionsleiter und seit Ende 2013 bei OnlineMarketing.de aktiv. Der studierte Germanist und Soziologe fokussiert sich auf Technologie, kreative Marketingstrategien und SEO. In seiner Freizeit klettert Anton gerne Wände hoch, bereist die Welt und freut sich über gutes Essen oder neue Musik.

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