SEA - Suchmaschinenwerbung

SEA-Gerüchte: Google blockt zukünftig auch Keyword Data für bezahlte Anzeigen

[Update] Das Gerücht ist bestätigt. Die Übertragung von Keyword Daten aus dem Referer nach Klicks auf AdWords Anzeigen wird massiv eingeschränkt.

© viktor88 - Fotolia.com

Nachdem Google bereits 2011 die Informationen über Keywords für die organische Suche eingestellt hat, kursieren nun Gerüchte, dass den bezahlten Anzeigen das gleiche Schicksal blüht. Laut Search Engine Land können Marketer schon bald mit einem „Not Provided“ bei der Keyword Data rechnen, die aufzeigen soll, wie Nutzer via Google auf ihren Seiten landen.

Das Gleichgewicht wieder herstellen?

Bis jetzt sind es nur Gerüchte, doch mehrere Quellen bestätigten den Verdacht. Google selbst hat noch kein offizielles Statement veröffentlicht. Auf der Search Marketing Expo im März kündigte Amit Singhal, Senior Vice President bei Google, jedoch einen baldigen Wandel in der Keyword Data-Angelegenheit an. Mit diesem Schritt würde erneut das Gleichgewicht herrschen, das allen Advertisern vor Oktober 2011 gleiche Informationen garantierte – ob bezahlt oder nicht.

Barry Schwartz von Search Engine Land sieht folgende Konsequenzen:

• Google will likely cease stop providing referrer data for paid clicks on AdWords ads
• Advertisers may see [not provided] in their Google Analytics reports or other analytics provider reports for paid search clicks
• The AdWords reports will remain unaffected

Wie auch immer es ausgehen mag – wir halten euch auf dem Laufenden. Sollte Google diesen Schritt gehen, hätte der Suchmaschinengigant elegant eine weitere potentielle Einnahmequelle geschaffen. 

Update

Wie versprochen haben wir die Situation weiter im Auge behalten. Google bestätigte das Gerücht mittlerweile offiziell.

Quelle: Search Engine Land

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